Erstellt am Sonntag, 21. September 2014 Geschrieben von Stefan Over

Westfalia siegt beim Bezirksligaabsteiger

 

Mit einem nicht unverdienten 2:1-Sieg kehrte Westfalia Leer vom Auswärtsspiel bei Grün-Weiß Rheine zurück. Jannik Arning und Thorsten Gremplinski waren die Torschützen. Leer konnte sich somit für die bittere 0:4-Heimklatsche gegen Matellia Metelen rehabilitieren.

Bei Leer kehrte Kapitän Stefan Schulze Schwarthoff in die Anfangsformation zurück, Timo Hüsing ging dafür auf die Linksverteidigerposition zurück. In den ersten 15 Minuten belauerten sich beide Teams. Manuel Stegemann hatte dann in der 20. Spielminute die erste Chance, als er von der rechten Seite mit links abschloss, Michael Denkler konnte den Schuss zur Ecke abwehren. Die Grün-Weißen spielten weiter nach vorn und gingen durch Dennis Gottschlich mit 1:0 in Führung. Nach einem Freistoß konnte er sich am 16er durchsetzen und zog trocken ab (27.). Die Gäste antworteten prompt, doch die Hereingabe von Thorsten Gremplinski verpasste Pascal Iger knapp (28.). Doch vier Minuten später kam Leer zum Ausgleich. Einen Freistoß von Tobias Buck verwertete Jannik Arning zum 1:1 (32.). Es ging nun rauf und runter. Einen Schuss von Thorsten Gremplinski konnte Alexander Vaßholz im Kasten der Grün-Weißen zur Ecke abwehren (37.). Drei Minuten später gab es auf der anderen Seite zwei Schussmöglichkeiten für Ralf Stöber und Dennis Gottschlich. Beide Male war bei Michael Denkler Endstation (40.). Brenzlig wurde es dann eine Minute später. Es gab indirekten Freistoß für den Gastgeber, nachdem Michael Denkler den Ball zweimal aufgenommen hatte. Doch Dennis Gottschlich rutschte der Ball über den Vollspann (41.). So ging es mit einem 1:1 in die Kabinen.

Zur 2. Halbzeit wechselte der Gastgeber zweimal aus. Daniel Kühs bildete jetzt mit Justin Wilde das Sturmduo, Igor Romanov übernahm den Part auf der linken Mittelfeldseite. Es waren gerade zwei Minuten gespielt, da bekam Leer den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Dennis Gottschlich versuchte es aus der Ferne - ohne Erfolg (47.). Leer ließ sich aber nicht hinten hineindrängen und spielte gut nach vorn. Thorsten Gremplinski's Kopfball (!) ging allerdings knapp über den Kasten (53.). Eine Minute später war Justin Wilde durch, doch der Schiedsrichter Eduard Schäfer entschied auf Abseits - Glück für Leer (54.). Die Gäste gingen weiter früh drauf und ließen Grün-Weiß nicht zur Entfaltung kommen. Nach einem Solo vom starken Tobias Buck hatte Julian Wewers fast freie Bahn, aber er kam nicht so wirklich zum Abschluss (63.). Jetzt verschärfte die Heimmannschaft das Tempo, doch wirklich gefährlich wurden sie dabei allerdings nicht. Ganz anders auf der Gegenseite. Nach einem Freistoß tauchte Thorsten Gremplinski am zweiten Pfosten auf und beförderte die Kugel über die Linie - 1:2 (75.). Die Grün-Weißen waren geschockt und brachten trotz sechsminütiger Nachspielzeit nichts mehr zustande. Der Jubel war nach dem Abpfiff auf Seiten der Westfalen groß.

Aufstellungen:

Rheine: Vaßholz - Dropmann, Ricken, Heikamp, Höning - Wilde, Stöber, Gottschlich (53. Adam), Stegemann - Volbers (46. Romanov), Rupprecht (46. Kühs)

Leer: Denkler - Hüsing, Bödding, Schulte, Eweler - Buck (84. Hetzer), Wewers, Schulze Schwarthoff, Iger (90.+1 Raus) - Arning (90.+4 Feldkamp) - Gremplinski

Tore: 1:0 Gottschlich (27.), 1:1 Arning (32.), 1:2 Gremplinski (75.)

Gelbe Karten: Dropmann (15.), Heitkamp (23.), Höning (42.), Adam (65.) - Arning (63.)

Schiedsrichter: Eduard Schäfer (FC Eintracht Rheine) zeigte eine gute Leistung.

 

Erstellt am Freitag, 19. September 2014 Geschrieben von Michael Kockmann

C-Juniorinnen behaupten Tabellenführung

 

Am Freitagabend hatten die C-Juniorinnen von SG Leer/Horstmar die Mädels aus St. Arnold zu Gast. Beim Gastgeber liefen zu Anfang folgende Mannschaft auf: Hölscher - Käthner, Stanitzok, Mallwitz, Sommer - Kosakowski, Bröker, Kosakowski, Kösters, Möllers - Isfort. Der Gast aus St. Arnold hatte vor, die Spielerinnen aus Leer/Horstmar nicht ins Spiel kommen zu lassen, so wurde früh das Aufbauspiel gestört. Es wurden viele Zweikämpfe im Mittelfeld geführt, wo man beiden Mannschaften großen Einsatz attestieren musste. Leer/Horstmar wirkte in der Spielanlage reifer, aber St. Arnold machte dies meistens mit hohen körperlichen Einsatz wett. Trainer Michael Kockmann war gleich zu Anfang mit dem Spiel nach vorne nicht zufrieden und brachte schon in der 16. Minute Johanna Terkuhlen für Pia Möllers (die ihre Sache an sich gut machte, also positionsbedingt weichen musste) rein. Das stellte sich dann so dar, dass Jana Kosakowski von Linksaußen auf die Sechserposition zurückging und Johanna Terkuhlen ihre Position einnahm. Leer/Horstmar presste nun etwas eher und bekam in Person von Anna Isfort in der 20. Minute ihre erste Chance, der Schuss verfehlte das Tor aber leider ein paar Zentimeter. In der 23. Minute wechselte Leer/Horstmar erneut, sie brachten Franziska Blömer für Birthe Blömer herein. Der Trainer versprach sich noch mehr Sicherheit im Mittelfeld und mehr Aktionen nach vorne um die Stürmerin in Position zu bekommen. Das eigene Spiel von Leer/Horstmar wurde Minute zu Minute immer sicherer und es war eine Frage der Zeit wann die verdiente Führung fallen würde. Nach 35 Minuten pfiff der gut pfeifende Schiri zur Halbzeitpause.

Zur zweiten Halbzeit gab es in den Reihen von Leer/Horstmar keine Veränderungen. Von nun an übernahm der Gastgeber das Spiel und ließ den Ball sicher in den Reihen. In der 38. Minute übte Anna Isfort druck auf die ballführende Abwehrspielerin von St. Arnold aus. Sie spielte den Ball unter dem Druck zurück zu ihrer Torhüterin, die wiederum nahm den Ball mit der Hand auf. Es blieb dem Schiedsrichter nichts übrig, als Freistoß für Leer/Horstmar sieben Meter vor dem Tor zu geben. Johanna Terkuhlen legte sich den Ball zurecht, sah die etwas seitlich zurückgebliebene Jana Kosakowski und legte den Ball (nach Freigabe vom Schiedsrichter) zu ihr zurück, wobei sie von da mustergültig zum 1:0 abschloss. Dieses Tor brachte noch mehr Sicherheit in die Spielanlage von Leer/Horstmar und sie erspielten sich noch mehr Möglichkeiten. In der 50. Minute brachte Saskia Kösters den Ball von Rechtsaußen halbhoch in den Strafraum, wo Johanna Terkuhlen zum Einschuss bereit stand aber den Ball gegen das Schienbein bekam und am Tor knapp vorbei flog. Nur 4 Minuten später hatte wieder Johanna Terkuhlen aus acht Meter die Einschusschance, aber hier traf sie den Ball mit ihrem schlechteren rechten Fuß nicht voll und die Torhüterin von St. Arnold konnte die 100%ige Torchance klären. Um noch mehr Druck ausüben zu können brachte Trainer Michael Kockmann in der 57. Minute mit Charlotte Vieth für Saskia Kösters (sie war sehr viel gelaufen) nochmal eine frische Spielerin. Sie sollte über rechts den Druck erhöhen. In der 63. Minute erhöhte Anna Isfort mit einem platzierten Schuss aus 14 Meter auf 2:0. Danach musste Sophie Stanitzok (sie war schon angeschlagen ins Spiel gegangen) raus, es ging nicht mehr. Rein kam Lisa Schupke und sie nahm die Position eins zu eins ein. In der 66. Minute hatte Anna Isfort noch eine Chance, aber dem Schuss stand eine Abwehrspielerin im Weg, so wurde sie angeschossen und die Torhüterin konnte so den Ball mühelos halten. Kurz danach pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab. Leer/Horstmar behauptete die Tabellenführung mit diesem Sieg. Trainer Michael Kockmann zeigte sich vor allem mit der kämpferischen Leistung sehr zufrieden.

 

Erstellt am Dienstag, 16. September 2014 Geschrieben von Michael Kockmann

C-Juniorinnen ziehen dank starker 2. Halbzeit ins Pokalendspiel ein

 

Die C-Juniorinnen von SG Leer/Horstmar waren am Dienstagabend im Pokal bei SV Langenhorst-Welbergen zu Gast. Leer/Horstmar kam in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel und ließ den Gastgebern das Feld. Langenhorst konnte schalten und walten wie sie wollten. Der Gast kam mit dem gesunden körperlichen Spiel der Langenhorster nicht zu recht. Leer/Horstmar reagierte nur auf die Aktionen von Langenhorst und so kam wie es kommen musste, Langenhorst ging in der 12. Minute mit 1:0 in Führung. Vorausgegangen war ein langer Ball von Langenhorst in die Spitze wo die Torhüterin Anna Hölscher zwar rauslief um den Ball zu klären, aber eine Spielerin von Langenhorst eher am Ball kam und um die Torhüterin rumspielte und locker einschob. Die Abwehr, die in den letzten Spielen so sicher war, hatte hier nicht ihren besten Tag. Diese Unsicherheit zog durch die gesamte Mannschaft. So passierte auf beiden Seiten bis zum Pausenpfiff nicht mehr viel.

Zur zweiten Halbzeit stellte Trainer Michael Kockmann mit einer Einwechslung und mit einer Umstellung das Gefüge der Mannschaft um. Die Mannschaft nahm es gut auf und man konnte merken, dass sie sich nun wohler fühlte. Trotzdem gelang mit einer Einzelleistung Langenhorst in der 37. Minute das 2:0. Leer/Horstmar hatte sich nun vorgenommen, den Ball schneller zirkulieren zu lassen um Langenhorst nicht in die Zweikämpfe kommen zu lassen. Von Minute zu Minute klappte es immer besser und man bekam immer mehr Abschlüsse in ihrem Spiel nach vorne. 45 Minuten waren gespielt als Johanna Terkuhlen von der linken Seite den Ball scharf in den Strafraum brachte, wo Anna Isfort eiskalt zum Anschluss abschloss. Von nun an bekamen die Zuschauer eine andere Mannschaft aus Leer/Horstmar zu sehen. Die Leichtigkeit die Leer/Horstmar sonst so auszeichnete kam zurück, die Nervosität, die einige Spieler bis zu dem Zeitpunkt zeigte (es ist halt ein K.-o.-Spiel), wich von ihnen und Leer/Horstmar drückte von nun an auf den Ausgleich. Der kam dann auch in der 55. Minute, wo Franziska Blömer auf Höhe der Strafraumgrenze zum Schuss kam. Die Torhüterin aus Langenhorst konnte diesen platzierten Schuss nicht festhalten und Johanna Terkuhlen reagierte als erste und schoss vielumjubelt zum 2:2 ein. Leer/Horstmar übernahm nun das Spiel und Langenhorst konnte nur noch selten etwas gegen die immer besser kombinierenden Spielerinnen aus Leer/Horstmar ausrichten. Zu sehr wollten sie nun auch den Sieg. In der 68. Minute schoss (nach schöner Flanke von Saskia Kösters) Johanna Terkuhlen das völlig verdiente 2:3. Langenhorst hatte dann nichts mehr entgegen zu setzen und eine Minute später erhöhte Anna Isfort auf 2:4. Kurz danach pfiff der gute Schiedsrichter das Spiel ab. Nun gab es kein halten mehr, die Spielerinnen und der Trainer freuten sich unermesslich über diesen über das ganze Spiel vollkommen verdienten Sieg und den damit verbundene Einzug ins Finale. Nun gilt es sich zwei Tage auszuruhen, denn am Freitag kommt in der Meisterschaft St. Arnold ins Leerbach Stadion. Anstoß hierzu ist um 18:30 Uhr.

 

Erstellt am Sonntag, 14. September 2014 Geschrieben von Stefan Over

Clevere Metelener nehmen drei Punkte mit

 

Die erste Niederlage setzte es für Westfalia Leer am 4. Spieltag der diesjährigen A-Liga-Saison. Mit 0:4 unterlagen die Bunnefeld-Schützlinge Matellia Metelen. Die Gäste waren in den entscheidenden Situationen einfach die bessere Mannschaft und siegten vollkommen verdient.

Die Gäste gingen in der 18. Spielminute durch Bernd Weßeling mit 1:0 in Führung. Matthias Kappelhoff-Rickert hatte die Vorarbeit geleistet. Kurz vor dem Pausenpfiff versuchte es Fabian Langehaneberg mit einem lang gezogenen Freistoß, doch Michael Denkler konnte die Kugel so gerade noch an die Latte lenken (45.). Ansonsten spielte sich in der ersten Halbzeit viel im Mittelfeld ab. 10 Minuten nach Wiederanpfiff dann der erste schön vorgetragene Angriff der Heimmannschaft. Nach Flanke von der rechten Seite von Jannik Arning nahm der wiedergenesene Thorsten Gremplinski den Ball direkt, doch er verzog knapp (55.). Die Metelener antworteten prompt in Person vom aufgerückten Markus Harjans der nach einem Freistoß frei zum Kopfball kam - 0:2 (60.). Eine Minute später hätte das Spiel nochmal kippen können, doch Thorsten Gremplinski kam nach Steilpass von Henning Eweler nicht richtig unter den Ball und so flog die Kugel neben das Gehäuse (61.). So erhöhte Metelen nach Vorarbeit von Andre Junior Camara durch erneut Markus Harjans auf 0:3 (75.). Lukas Kippelt sorgte dann durch einen verwandelten Foulelfmeter für den 0:4-Endstand (84.). Lennard Raus hatte vorher Andre Junior Camara regelwidrig zu Fall gebracht. In der Schlussminute verschoss Timo Hüsing noch einen an Thorsten Gremplinski verschuldeten Foulelfmeter.

Aufstellung:

Leer: Denkler - Feldkamp (46. Schulze Schwarthoff), Bödding (67. Raus), Schulte, Eweler - Buck (46. van Beers), Wewers, Hüsing, Iger - Arning, Gremplinski

Metelen: Tolksdorf - L. Kippelt - Harjans, Kortehaneberg - Hüweler (75. Franke), J. Kippelt, Feldhues (46. van De Velde), Langehaneberg, Camara, Weßeling - Kappelhoff-Rickert (82. Prantler)

Tore: 0:1 Weßeling (18.), 0:2 Harjans (60.), 0:3 Harjans (75.), 0:4 L. Kippelt (84./FE)

Bes. Vorkommnis: Sven Tolksdorf hält Foulelfmeter von Timo Hüsing (90.)

Gelbe Karten: Hüsing (45.), Bödding (55.), Raus (84.), Schulte (87.) - Feldhues (23.), Langehaneberg (49.), Kortehaneberg (52.), Harjans (75.)

Schiedsrichter: Horst Dastig (DJK Eintracht Coesfeld)

 

Erstellt am Samstag, 13. September 2014 Geschrieben von Michael Kockmann

C-Juniorinnen deklassieren Metelen klar

 

Die C-Juniorinnen von SG Leer/Horstmar waren am Samstagvormittag zu Gast bei Matellia Metelen. Bei herrlichen Sonnenschein pfiff der Schiedsrichter die Partie pünktlich um 10:30 Uhr an. SG Leer/Horstmar begann zunächst mit folgender Aufstellung: Hölscher - Raus, Stanitzok, Schmidt, Käthner - Sommer, Terkuhlen, Bröker, Blömer, Vieth - Kosakowski. Zu Anfang der Partie begann Metelen etwas druckvoll, da Leer nur schwer ins Spiel kam. In dieser leichten Druckphase erzielte Leer mit der ersten Aktion das 0:1, Torschützin war Johanna Terkuhlen in der 5. Minute. Leer/Horstmar kam trotz Führung auch nun noch nicht ins Spiel. Sie reagierten nur auf die Aktionen der Gastgeberinnen, so fand das Spiel zumeist im Mittelfeld statt. Nach gespielten ca. 15 Minuten kam Leer/Horstmar besser ins Spiel, das zeigte sich durch die jetzt gezeigten Aktionen. Sie fingen an den Ball und Gegner gekonnt laufen zu lassen und verlagerten das Spiel nun in die Spielhälfte des Gastgebers. Zwangsweise kamen sie zu guten Abschlüssen, wobei die Torhüterin meistens noch sicher klären konnte. In der 19. Minute sah es so aus als eine scharfe Flanke in den Strafraum von Metelen Höhe 5-Meter-Linie geschlagen wurde, als würde die Torhüterin den Ball leicht fangen aber sie konnte ihn nicht festhalten und Charlotte Vieth bugsierte ihn in die Maschen zum 0:2. Danach nahm Leer/Horstmar Fahrt auf und begann schnell und flüssig zu kombinieren. Damit kam Metelen überhaupt nicht klar und so passierte nun das was zwangsläufig passieren musste. Franziska Blömer schraubte in der 22. Minute mit zwei Treffern innerhalb einer Minute das Ergebnis auf 0:4 in die Höhe. Direkt nach Wiederanpfiff eroberten sie wieder den Ball und schickten Johanna Terkuhlen auf der linken Seite lang, wo sie nach innen zog und zum 0:5 vollendete. Mit diesen Spielstand ging es auch in die Halbzeit. Trainer Michael Kockmann wechselte nun durch, zwei neue kamen ins Spiel. Er gab seinen Mädels zur zweiten Halbzeit mit auf den Weg, dass sie auch weiterhin konzentriert und mit wenigen Ballkontakten kombinieren sollten.

Dann pfiff der Schiedsrichter die zweite Halbzeit an, Leer/Horstmar nahmen sich den Rat zu Herzen und kombinierte flüssig in den eigenen Reihen und schnürten Metelen in ihrer eigenen Hälfte tief um den Strafraum ein. In der 38. Minute ging es mit dem Toreschiessen weiter, dieses mal war wieder Johanna Terkuhlen dran. Sie schoss nach schöner Hereingabe durch Saskia Kösters (die schön durch Chiara Kosakowski außen geschickt wurde) volley ins linke Eck zum 0:6. Dies war jetzt schon ihr dritter Treffer, ihre angesetzte Gegenspielerin musste schwindelig geworden sein, weil Johanna Terkuhlen heute läuferisch kam zu halten war. Immer wieder konnte sie spielend an ihr vorbei kommen und nur 3 Minuten später das 0:7 erzielen, hier leistete Chiara Kosakowski mit einen Direktpass wundervolle Vorarbeit. Nach gespielten 48 Minuten kam Birthe Bröker (sie war Minuten zuvor eingewechselt) zehn Meter vor dem Tor frei zum Abschluss und erzielte das 0:8. In der 60. Minute gab es Einwurf in der Hälfte von Metelen für Leer, das besondere hieran war das Trainer Michael Kockmann vor Ausführung des Einwurfes Anna Isfort für Chiara Kosakowski (die heute trotz ohne eigene Treffer stark gespielt hatte) in die Partie kam und nach Ausführung des Einwurfes mit ihrer ersten Aktion mit einen wuchtigen Abschluss der Torhüterin aus Metelen keine Chance ließ. So stand es nun 0:9 und Leer/Horstmar machte weiter Druck. Mit der nächsten Aktion (hier wurde wieder schön der Ball laufen gelassen) es waren 62 Minuten gespielt schoss Birthe Bröker das 0:10. Den Schlusspunkt setzte (wie konnte es in dem Spiel auch anders sein) in der 65. Minute Johanna Terkuhlen mit dem 0:11. Kurz danach beendete der Schiedsrichter das Spiel. Trainer Michael Kockmann war mit der gezeigten Leistung (bis auf die erste viertel Stunde) sehr zufrieden. Besonders erwähnen musste man Chiara Kosakowski und Johanna Terkuhlen, die ein sehr gutes Spiel machten. Aber auch die Abwehr um Sophie Stanitzok herum machte heute eine gute Figur. Einzig Torhüterin Anna Hölscher tat heute einem leid, sie wurde nicht einmal gefährlich geprüft (womit sie bestimmt gut leben konnte). Nun gilt es am Montag sich konzentriert auf das Pokalspiel am Dienstag vorzubereiten. Anstoß wird um 18:00 Uhr in Langenhorst sein.

 

Erstellt am Mittwoch, 10. September 2014 Geschrieben von Robert Wojtasik (MZ)

Bunnefeld: "Werden noch überraschen"

 

Die zweite Saison nach dem Aufstieg gilt als die schwerste. A-Ligist Westfalia Leer schickt sich nun an, den Gegenbeweis anzutreten. Im Interview spricht Trainer Thomas Bunnefeld über die Lehren der Vorsaison, die Faszination Leer – und seinen Abschied am Saisonende.

Thomas, Leer ist nach vier Spielen noch ungeschlagen. Kann man schon von einem echten Aufschwung reden?

Meiner Meinung nach spiegelt sich im bisherigen Saisonverlauf ziemlich genau die Rückrunde der letzten Spielzeit wider. Wir hätten zum jetzigen Zeitpunkt auch ohne Probleme schon zwölf Punkte haben können, wenn wir nicht so viel liegen gelassen hätten. Ich sehe das pragmatisch, wir spielen bisher keine richtig starke, aber auch keine schwache Runde.

Welche Lehren wurden aus der Vorsaison gezogen?

Ich will nicht sagen, dass wir da im ersten Halbjahr ausschließlich Lehrgeld gezahlt haben, aber abgesehen von vier, fünf Spielern, die vorher schon mal A-Liga gespielt hatten, waren doch viele anfangs noch nervös. Die Jungs wissen mittlerweile, dass sie an guten Tagen mit so ziemlich jeder Mannschaft der Liga mithalten, ja sie sogar schlagen können. Ich bin davon überzeugt, dass wir noch den ein oder anderen Gegner überraschen werden.

Erfahrene Spieler wie Martin Brandt oder Steffen Jahn haben ihre Laufbahn beendet. Gekommen sind fast ausschließlich junge Leute. Wie machen die sich?

Die jungen Spieler helfen uns auf jeden Fall weiter. Man muss sich ja nur mal vor Augen führen, dass Marc Thiele und Björn Gedenk bisher verletzungsbedingt noch kein Spiel gemacht haben und wohl noch die gesamte Hinrunde fehlen werden. Hätte mir das jemand zu Saisonbeginn gesagt, hätte ich nur gedacht: „Oh mein Gott!“

Gegen Mit-Aufsteiger SuS Neuenkirchen III lag Ihr Team zuletzt 2:0 vorne, am Ende stand es 2:2. Spielte da die Unerfahrenheit doch eine Rolle?

Sicher waren wir da etwas zu grün. Aber das Problem ist, dass wir einfach zu wenig Tore schießen. Wir hatten ja auch nach dem 2:2-Ausgleich noch genug hochkarätige Möglichkeiten. Uns hilft sicherlich, dass Thorsten Gremplinski seine Zerrung auskuriert hat. Mit ihm hätten wir in den letzten drei Spielen mehr Tore gemacht.

Im Winter haben Sie trotz angekündigten Abschieds doch noch mal um ein Jahr verlängert. Wie sehr hängen Sie mittlerweile an Leer?

Ich bin ja damals über meinen Schwiegervater quasi hier reingerutscht. Ursprünglich wollte ich zu den Alten Herren nach Schöppingen wechseln, hatte sogar schon die Einstandskiste gegeben. Jetzt sind aus einem Jahr mal eben vier geworden.

Irgendwas muss der Verein also haben.

Je kleiner der Verein, desto größer der Zusammenhalt. So ist zumindest meine Wahrnehmung. Als wir aufgestiegen sind, war hier die Straße gesperrt und um 1 Uhr nachts die Kneipe noch rappelvoll. Die Leute stehen einfach hinter dem Klub, das merkt man auch an den vielen Auswärtsfans, die immer dabei sind. Wir sind zu einer großen Familie zusammengewachsen. Wenn ich mir angucke, was allein unser Sportdirektor Christoph Arning alles für uns macht. Das hilft ungemein.

Und doch ist nach dieser Saison definitiv Schluss?

Ja, das ist so mit den Verantwortlichen abgesprochen. So bleibt genug Zeit, einen Nachfolger zu finden.

 

Erstellt am Sonntag, 07. September 2014 Geschrieben von Stefan Over

Westfalia verschenkt erneut 2 Punkte

 

Wieder sah die Westfalia wie der sichere Sieger aus. 2:0-Führung und die Chance zum 3:0. Doch anstelle selbst in Richtung Tor zu ziehen, entschied sich Pascal Iger zum Steilpass, doch der eingewechselte Andre van Beers stand meilenweit im Abseits. Anschließend verloren die Gäste komplett das Spiel aus den Augen und kassierten noch zwei Gegentore. Anstelle von durchaus möglichen 12 Punkten stehen jetzt nur 6 Punkte auf der Habenseite.

Leer lief erneut mit derselben Formation wie die letzten beiden Spiele auf. Die ersten 25 Minuten war viel Mittelfeldgeplänkel mit der ein wenig feineren Klinge auf der Gästeseite. Der SuS versuchte es viel mit langen Bällen auf den einzigen Stürmer Marcel Lücke. Zwei Schussversuche gab es auf Leerer Seite von Stefan Schulze Schwarthoff sowie Timo Hüsing (6. und 8.). In der 29. Spielminute wurde Jannik Arning im Strafraum angespielt, der Gästekeeper Frederik Teupen spielte Foul und es hieß Strafstoß. Timo Hüsing verwandelte sicher. Der SuS versuchte direkt zu antworten. Doch bei einem Schuss reagierte Michael Denkler gut (35.), ein Freistoß von Christoph Hüwe landete auf der Latte (43.). Da hatte der Gast schon ein wenig den Papst in der Tasche. Mit einer 1:0-Führung ging es in die Pause.

Zur zweiten Halbzeit kam mit Chistoph Haarmann auf Neuenkirchener Seite ein zweiter Stürmer, sie versuchten mit dieser Einwechslung noch mehr Druck auf die Leerer Abwehr auszuüben. Was teilweise auch sehr gut gelang. Doch nach knapp 10 Minuten in der 2. Halbzeit konnte sich Leer vom Druck befreien. Tobias Buck zog in seiner unnachahmlichen Art von der linken Seite in die Mitte, sein Schuss ging allerdings am Tor vorbei (61.). Eine Minute später gab es Freistoß für Leer von der rechten Seite. Timo Hüsing zug den Ball scharf aufs Tor, Frederik Teupen konnte den Ball nicht festhalten, Tobias Buck schnappte sich die Kugel und versenkte sie zum viel umjubelten 2:0 (62.). Statt den Sack in mehrere Situationen zuzumachen verlor Leer zusehens die Kontrolle über das Spiel. Sie standen zu weit von den Gegenspielern, so auch in der 73. Minute, als ein Neuenkirchener sich über die rechte Seite gut durchsetzte, seine Flanke verwerte Marco Brinker freistehend zum 1:2. Zwei Minuten später hatte Stefan Schulze Schwarthoff die Chance den alten Abstand wieder herzustellen, doch sein Schuss verfehlte das Ziel doch recht deutlich (75.). So passierte was kommen musste. Ein abgefälschter Freistoß von Philipp Laube landete im Netz zum 2:2-Ausgleich (83.). In den Schlussminuten hatte Leer noch dreimal die Möglichkeit, den Sieg mit nach Hause zu nehmen, doch sie wurden alle versemmelt. Zunächst lief Marcel Hetzer allein auf Frederik Teupen zu, doch der Keeper siegte im Eins-gegen-Eins (90.). Eine Minute später brannte es lichterloh im SuS-Strafraum, doch Andre van Beers konnte die Doppelchance nicht nutzen. In der zweiten Minute der Nachspielzeit gab es noch einmal Ecke für die Westfalia. Timo Hüsing schlug die Ecke auf den langen Pfosten, der Ball erreicht einen Meter vor dem Tor Marcel Hetzer, doch der mit dem Rücken zum Tor stehende beförderte die Kugel über die Latte. Kurz danach pfiff der gute Schiedsrichter Skender Haklaj die Partie ab.

Aufstellungen:

Neuenkirchen: Teupen - Hüwe, Laube, Scheffer, Roß (67. Hallmann) - Päsler (46. Haarmann), Feyer (77. Hüweler), Gas, Brinker, Flüthmann - Lücke

Leer: Denkler - Feldkamp, Bödding, Schulte, Eweler - Buck (80. Hetzer), Schulze Schwarthoff, Hüsing, Wewers, Iger (83. Ksoll) - Arning (63. van Beers)

Tore: 0:1 Hüsing (29./FE), 0:2 Buck (62.), 1:2 Brinker (73.), 2:2 Laube (83.)

Gelbe Karten: Laube (17.), Teupen (29.), Scheffer (40.), Hüwe (57.), Roß (62.), Feyer (77.), Hallmann (82.) - Wewers (50.), van Beers (72.), Iger (82.), Hüsing (86.)

Schiedsrichter: Skender Haklaj (SV Grün-Weiß Rheine)

 

Erstellt am Sonntag, 31. August 2014 Geschrieben von Stefan Over

Westfalia nur mit Nullnummer

 

Zwei Punkte verschenkt hat heute Westfalia Leer im Spiel gegen den SV Wilmsberg II. Am Ende hieß es 0:0-Unentschieden. Die Gastgeber erspielten sich eine Reihe von hundertprozentigen Torchancen, doch das Runde wollte einfach nicht ins Eckige. Es gibt solche Tage. Aber zunächst der Reihe nach.

Leer begann mit derselben Formation wie letzte Woche. Thorsten Gremplinski musste aufgrund einer Zerrung erneut von außen das Geschehen betrachten. Pünktlich zum Spielbeginn öffnete der liebe Gott die Schleusen und der Platz verwandelte sich sehr schnell in eine rutschige Unterlage. So war in der ersten Halbzeit nicht an Kombinationsfußball zu denken, es entwickelte sich eher ein Kampfspiel. Das beste Mittel auf diesem Platz waren Weitschüsse. Tobias Buck versuchte es, doch sein Schuss wurde zur Ecke abgewehrt (13.). Auf der Gegenseite hatte Leer bei einer Chance der Grün-Weißen ein bisschen Glück (17.). Drei Minuten später hatte Leer die Chance zur Führung. Der Gast verlor den Ball in der Vorwärtsbewegung, der Keeper Henrik Bäumer war schon aus dem Spiel und Jannik Arning schoss den Ball freistehend aus knapp 20 Meter neben das Gehäuse (20.). Leer machte jetzt sehr viel Druck. Henning Eweler versuchte es volley, doch der Ball verfehlte sein Ziel knapp (23.). Kurz vor der Halbzeit versuchte es Tobias Buck artistisch, doch sein Fallrückzieher flog eher in Richtung Eckfahne (38.).

Leer legte zu Beginn der zweiten Halbzeit direkt wieder den Vorwärtsgang ein. Es waren gerade zwei Minuten gespielt, da kam Pascal Iger im Strafraum in Ballbesitz, sein Schuss ging allerdings knapp am langen Pfosten vorbei (47.). Weitere zwei Minuten später brannte es lichterloh im Gästestrafraum, doch beim Schuss von Jannik Arning und Pascal Iger reagierte Henrik Bäumer klasse (49.). In der 55. Spielminute versuchte es Felix Bödding aus knapp 35 Metern, erneut war bei Bäumer Endstation. Anschließend konnte der Gast das Spiel wieder ein wenig offener gestalten. Als Mathias Hille in der 75. Spielminute nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte sah, musste Wilmsberg die letzten 15 Minuten in Unterzahl bestreiten. Leer versuchte jetzt nochmals das Gaspedal durchzudrücken. Julian Wewers hatte bei einem Schuss an das Lattenkreuz Pech (80.). Vier Minuten später war wieder der Gästekeeper bei einem Versuch von Henning Eweler zur Stelle (84.). Die letzte Möglichkeit besaß der kurz zuvor eingewechselte Andre van Beers, als er nach guter Vorarbeit von der rechten Seite vom ebenfalls eingewechselten Marcel Ksoll in Szene gesetzt wurde, der Ball tänzelte kurz vor der Torlinie, doch ein Wilmsberger konnte letztendlich in höchster Not klären (87.). Es sollte heute einfach nicht sein.

Aufstellungen:

Leer: Denkler - Feldkamp, Bödding, Schulte, Eweler - Buck, Wewers, Hüsing, Schulze Schwarthoff (86. van Beers), Iger (57. Ksoll) - Arning (86. Hetzer)

Wilmsberg: Bäumer - Kläver, C. Hille, Brüning - Hundeloh, Spitthoff, M. Hille, Ochse (46. Kreft), Klostermann (88. Pohl), Ostermann - Oldach

Tore: Fehlanzeige

Gelbe Karten: Hüsing (60.), Arning (67.), Wewers (68.)

Gelb-Rote Karte: M. Hille (75.)

Schiedsrichter: Norbert Buss (FC Matellia Metelen) hatte bei den schwierigen Platzbedingungen kein leichtes Spiel, doch in den entscheidenden Situationen lag er richtig. So auch bei einem zunächst gegebenen Elfmeter für die Wilmsberger (er verlegte aber nach Reklamation von Jonas Schulte den Tatort knapp außerhalb des Strafraumes) und bei einem vermeintlichen Gästetor, doch erstens war der Ball nicht im Tor und zweitens gab er Freistoß für Leer nach Foul an Michael Denkler.

 

Erstellt am Samstag, 30. August 2014 Geschrieben von Michael Kockmann

C-Juniorinnen starten mit Torfestival bei Altenrheine in die Saison

 

Die C-Juniorinnen von SG Leer/Horstmar waren Samstagvormittag bei SC Altenrheine zu Gast. Da Altenrheine nicht elf Spielerinnen stellen konnten spielte man 10 gegen 10. So spielte man mit folgender Aufstellung: Hölscher - Sommer, Stanitzok, Käthner - Terkuhlen, Bröker B., Blömer, Vieth - Isfort.

Leer/Horstmar übernahm gleich zu Anfang die Initiative und spielte gekonnt den Ball sicher in den eigenen Reihen. Altenrheine war mit der Spielweise die der Gast an den Tag legte total überfordert. Trainer Michael Kockmann hatte ein flaches direktes Passspiel von seinen Spielerinnen gefordert und sie setzten dies auch wunderbar um. Die erste Aktion vor dem gegnerischem Tor sorgte auch gleich zur Führung des Gastes.Torschützin war Johanna Terkuhlen zum 0:1, gespielt waren gerade mal 6 Minuten. Das Spiel fand nur auf der Seite von Altenrheine statt, wo Leer/Horstmar immer wieder gefährlich zum Abschluss kam, aber noch hatte man wenig Glück im letzten Passspiel. In der 10. Minute kam Jana Kosakowski ins Spiel, sie war gerade 20 Sekunden drin da erzielte sie mit ihrer ersten Aktion das 0:2. Danach erspielte man sich mehrere Chancen, aber es war im entscheidenden Moment immer eine Gegenspielerin oder die Torhüterin im Weg. In der 20. Minute war es dann so weit, Leer/Horstmar in Person von Jana Kosakowski kam auf der linken Außenbahn durch, zog nach innen zum Tor und Anna Isfort vollstreckte zum 0:3. In der 28. Minute hatte Jana Kosakowski eine hundertprozentige Chance, sie spielte zunächst 2 Gegenspielerinnen gekonnt mit ihrer Schnelligkeit und Technik locker aus und lief auf die Torhüterin zu, aber sie lief zu nah auf und schloss so zu spät ab. Die Torhüterin konnte ohne große Mühe diesen Ball klären. Der darauf folgende Abschlag von Altenrheine eroberte Franziska Blömer im Mittelfeld und passte blitzschnell in die Spitze, wo Anna Isfort eiskalt zum 0:4 vollstreckte. Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff erzielte Jana Kosakowski nach zuvor mehrfach gespielten Doppelpässen das 0:5. So ging es auch in die Pause. Trainer Michael Kockmann lobte seine Mannschaft und zeigte sich sehr zufrieden, bat aber seine Mädels den ersten Ball konsequenter anzugehen und noch mehr Körper in die Zweikämpfe zu legen.

Dann pfiff der Schiedsrichter das Spiel wieder an und Leer/Horstmar übernahm auch hier wieder das Geschehen. Es wurde wie auch meistens in der ersten Hälfte der Ball sicher in den eigene Reihen laufen gelassen. Das gewollte und auch vom Trainer geforderte flache Passspiel mit wenig Ballkontakten überforderte Altenrheine immer wieder, sie hatten kaum eine Chance an den Ball zu kommen. So hatte man von außen den Eindruck, Leer/Horstmar hätte gefühlte 70-75% Ballbesitz. In der 42. Minute ging der Torreigen weiter, Franziska Blömer schoss das 0:6. Wer dann geglaubt hätte Leer/Horstmar würde nun das Spiel ruhiger angehen, der sollte schnell eines besseren belehrt werden. Jana Kosakowski krönte mit dem 0:7 und 0:8 ihre hervorragende Leistung, gespielt waren nun 55 Minuten. Aber auch die anderen zeigten das Leer/Horstmar in der Breite des Kaders stark besetzt ist. In der 58. Minute reihte sich Birthe Bröker mit dem 0:9 in die Torschützenliste ein. Sie zeigte eine entschlossene Willenskraft bei ihrem erzieltem Tor. Das das mit der Breite des Kaders nicht nur daher geredet war zeigte das 0:10, wo auch Charlotte Vieth erfolgreich abschloss. Und sie war es auch die den Endstand von 0:11 erzielte, dies war in der 65. Minute wo sie nach schöner Flanke von Johanna Terkuhlen technisch sicher abschloss. Trainer Michael Kockmann beglückwünschte seine Mannschaft zu diesem auch in der Höhe vollkommen verdienten Sieg. Sie hatten phasenweise eine perfektes Passspiel an den Tag gelegt.

 

Erstellt am Donnerstag, 28. August 2014 Geschrieben von Christoph Heising

Neuformierte E1 siegt im ersten Testspiel mit 6:1

 

Im ersten Testspiel der neuen Saison empfingen wir heute die Mannschaft der Spielgemeinschaft Horstmar/Leer die D3. Da auch wir in dieser Saison von der Fusionierung betroffen sind (in der vergangenen Spielzeit noch gegeneinander gespielt SV Westfalia Leer und TuS Germania Horstmar) heißt die Mannschaft nun JSG Leer/Horstmar E1 – für alle Neuland, vor allem für die Spieler. Doch nun zum Spiel. Um erstmal hinten sicher zu stehen wählten wir Trainer das 2-1-2-1-System. Gegen die körperlich klar überlegenen Gegner wollten wir nicht ins offene Messer rennen. Bereits in der ersten Minute gingen wir mit 1:0 in Führung, einen Abpraller vollendet unser Stoßstürmer. Bereits drei Spielminuten später erhöhten wir auf 2:0, ein langer Ball von halb rechts auf links außen gespielt, dieser nimmt diese Vorlage mit links Volley und haut das kleine Runde oben rechts in das Eckige – unhaltbar für den gegnerischen Keeper. Man merkte dieses 2:0 gab der Mannschaft die nötige Ruhe und man versuchte nun den Ball und Gegner laufen zu lassen was uns Phasenweise auch ganz gut gelang. Wenige Entlastungsangriffe fanden dann Abnehmer in der gut stehenden Abwehrreihe. Kurz vor der Pause dann das schönste Tor in diesem Testspiel. Unser rechter Defensivmann schiebt den Ball über gut 20 Meter sauber in die Gasse auf den vorn wartenden Stürmer, dieser vollendet eiskalt zum 3:0, schiebt den Ball auch hier unhaltbar am Keeper vorbei ins lange Eck.

In der zweiten Hälfte dann das gleiche Spiel und nach gespielten 10 Minuten lagen wir gar mit 6:0 vorne. Nun wechselten wir öfters die Positionen der einzelnen Spieler, dafür sind Testspiele ja gut, um zu sehen wem welche Position in dieser Saison wohl am besten liegt. Somit verschwand natürlich auch die Ordnung in der verbleibenden Spielzeit und die D3 kam noch zum verdienten Anschlusstreffer, unsere Abwehr befand sich beim Treffer im "kollektiven Tiefschlaf".

Fazit: Für das wir als neue Mannschaft zum ersten Mal auf dem Platz standen waren schon sehr gute Ansätze zu erkennen, das Ergebnis ist reine Nebensache. In der kommenden Woche empfangen wir dann am Donnerstag, 28.08. die E1 vom ASC Schöppingen, Anstoß um 17.45 Uhr in Leer, danach beginnt dann die Findungsrunde in der Kreisliga A, Gruppe A.

Es spielten: Malte, Julian, Gereon, Alexander, Nils, Maximilian, Fabio, Arvid, Yannis, Noah

 

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