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Hobby Damen bieten spannende Spiele
Nachdem die Hobby Damen die ersten beiden Spiele mit jeweils 4:0 gewinnen konnten, trafen sie in den letzten beiden Begegnungen auf die stärkeren Teams vom Hünenburger TC und Schwarz-Weiß Lienen.
Die Partie gegen den Tabellenführer Hünenburger TC entwickelte sich zu einer sehr spannenden Angelegenheit. Drei der vier Doppelmatches wurden erst im Match-Tie-Break entschieden. Das erste Doppel bestritten Christine Kemmer und Bärbel Baller, die allerdings ihren Gegnerinnen nur im ersten Satz ebenbürtig waren (4:6). Der 2. Satz ging mit 1:6 sehr deutlich an die Gäste. Im 2. Doppel traten Kerstin Hölscher und Sibylle Keseberg an. Nach einem 6:3 im ersten und 5:7 im zweiten Satz musste erstmals an diesem Tag der Match-Tie-Break entscheiden. Hier hatten die Münsteranerinnen mit 10:7 das bessere Ende für sich.
Auch die beiden Abschlussdoppel mit Kerstin Hölscher/Bärbel Baller und Laura Haupt/Christine Kemmer waren sehr umkämpft und gingen wie das zweite Doppel in den Match-Tie-Break. Die Erstgenannten verloren diesen allerdings äußerst knapp mit 8:10 und die Partie war damit entschieden. Zumindest den Ehrenpunkt sicherten sich die Letztgenannten durch ein 10:7 im entscheidenden Satz. Endstand also 1:3.
Im vierten und letzten Spiel ging es zum SV Schwarz-Weiß Lienen. Beide Mannschaften hatten nach drei Spielen zwei Siege und 1 Niederlange vorzuweisen. Auch hier entwickelte sich eine ausgeglichene und spannende Begegnung. Christine Kemmer und Laura Haupt bescherten den Gästen den ersten Punkt, denn sie gewannen ihr Spiel mit 7:5 und 6:4. Nachdem Bärbel Baller und Kerstin Hölscher im zweiten Doppel im ersten Satz mit 6:2 erfolgreich waren, unterlagen sie im zweiten Satz mit demselben Ergebnis. Im Match-Tie-Break hatten sie dann mit 7:10 das Nachsehen.
Im dritten Doppel mussten sich dann Sibylle Keseberg und Laura Haupt ihren Gegnerinnen mit 4:6 und 3:6 geschlagen geben, so dass die Gastgeberinnen mit 2:1 in Führung gingen. Christine Kemmer und Kerstin Hölscher mussten somit das letzte Doppel für sich entscheiden, um zumindest einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Danach sah es zunächst aber gar nicht aus. Mit 2:6 ging der erste Satz verloren. Doch die beiden rafften sich im 2. Satz auf und gewannen diesen mit 6:4. So musste auch hier de Match-Tie-Break entscheiden. Dieses Mal hatten aber die Gäste das bessere Ende für sich (10:7). Somit stand es am Ende 2:2 und beide Teams konnten mit dem Ergebnis leben.
Die Hobby Damen schlossen die Saison auf den zweiten Tabellenrang ab, für die Finalrunde reichte es leider nicht.
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- Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Westfalia Leer ist zurück

Lange mussten es die Fußballer von Westfalia Leer nicht in der B-Liga aushalten. Nach nur einer Saison kehrte die Mannschaft in das Kreisoberhaus zurück, wo jetzt mit Michael Straube ein neuer Mann auf der Kommandobrücke steht. Und der hat richtig Lust auf die neue Aufgabe, den neuen Verein und die neue Mannschaft.
Straube ersetzt Aufstiegstrainer Stefan Schulze Schwarthoff, der schon kurz vor Weihnachten mitgeteilt hatte, auch im Falle eines Aufstiegs nicht mehr als Coach zur Verfügung zu stehen. So geht es also mit Michael Straube weiter, der nach drei Saisons – ein Sabbatjahr und zwei Spielzeiten als Trainer der U 19 des Borghorster FC – wieder zurück im Männerfußball ist.
Das Comeback wurde mit einem 4:0-Sieg im ersten Test gegen SW Beerlage gefeiert. "Das war nach vier intensiven Einheiten richtig gut", lobte der Trainer, der für sich festgestellt haben will: "Die Jungs saugen gefühlt alles auf, was wir im Training vermitteln." So soll es auch sein, denn Straube und seine Co-Trainer Jannik Arning und Lennard Raus haben taktisch Neues vor. "Wir treten künftig eine Klasse höher an und treffen dort auf Gegner, gegen die wir nicht mehr so viel Ballbesitz haben werden wie in der B-Liga. Deshalb gucken wir in der Vorbereitung darauf, wie wir kompakter verteidigen können", gewährt Straube einen kurzen Blick in sein Playbook. Mehr will der Schalke-Fan aber nicht verraten.
Zweite wesentliche Säule ist die Fitness. Die müsse unbedingt stimmen, um die laut Straube "typischen Leerer Tugenden" wie Lauf- und Kampfbereitschaft auf den Platz zu bekommen. Aber darauf will der gelernte Physiotherapeut seine Elf nicht beschränkt wissen. Auch spielerisch soll was kommen – und dafür wurde vom Borghorster FC Luca Jungfermann geholt. Geplant ist, dass der 35-Jährige zusammen mit Max Joormann die Fäden im Mittelfeld zieht.
Das zweite frische Gesicht im Kader kommt aus dem eigenen Nachwuchs und heißt Collin Hatwig. "Das ist einer mit einem richtig guten linken Fuß, der keine Angst vor dem Seniorenfußball hat", freut sich Straube auf die Zusammenarbeit mit dem Youngster. Als dritten Neuzugang "verkaufen" die Leerer Erik Kajüter. Das passt nur zur Hälfte, denn in der Rückrunde der abgelaufenen Saison sammelte der torgefährliche Rückkehrer bereits Einsatzminuten. Seine Treffer dürften am Leerbach richtig gefragt sein.
"Ich bin ja jetzt noch nicht so lange hier, aber das, was ich bisher gesehen habe, gefällt mir sehr. Nach dem Training bleiben die Jungs gerne nochmal länger in der Kabine. Hier wird Zusammenhalt gelebt", hat Straube Gefallen gefunden am "Geist vom Leerbach".
Zugänge: Collin Hatwig (eigene U 19), Luca Jungfermann (Borghorster FC) und Erik Kajüter (reaktiviert)
Abgänge: Felix Bödding (wird Sportlicher Leiter), Lennard Raus (Co-Trainer), Dennis Dalenoord (Co-Trainer Reserve), Torsten Bruning, Matthias Meis und Vitali Neumann (alle Karriereende)
Saisonziel: Klassenerhalt
Titelfavoriten: GWA Rheine, Vorwärts Wettringen II und SuS Neuenkirchen II
Testspiele: 30. Juli Pokalspiel bei GW Amisia Rheine, 2. August beim VfB Alstätte, 8. August gegen den FC Epe II und 12. August gegen RW Nienborg
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- Geschrieben von: admin
Hobby Damen gewinnen auch ihr zweites Meisterschaftsspiel
Am gestrigen Sonntag kam es zwischen den Hobby Damen aus Leer und den Hobby Damen aus Burgsteinfurt zu einem Nachbarschaftsduell. Die Spielerinnen kennen sich gut untereinander und so war es eine freundschaftliche Begegnung. Allerdings war es aus sportlicher Sicht ein eher einseitiges Match. Christine Kemmer und Bärbel Baller legten gleich gut los und besiegten ihre Gegnerinnen mit 6:0 und 6:2. Auch Sibylle Keseberg und Laura Haupt beherrschten die Partie in weiten Teilen und gewannen mit 6:3 und 6:1. Die Gegnerinnen von Bärbel Baller und Kerstin Hölscher im 3. Doppel zeigten schon mehr Gegenwehr und so mussten sich die Leererinnen schon ein wenig strecken. Doch letztlich siegten auch sie recht ungefährdet mit 6:3 und 6:3. Das 4. und letzte Doppel war dann wieder eine klare Angelegenheit. Laura Haupt und Christine Kemmer siegten mit 6:0 und 6:2. In knapp 2 Wochen geht es mit der Partie gegen den Hünenburger TC weiter, die ihre drei Partien allesamt für sich entscheiden konnten.
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Hobby Herren A weiter mit weißer Weste
Kurzen Prozess machte die Hobby Herren A heute bei sommerlichen Temperaturen mit den Gästen der SCG Hohes Ufer Münster. Der Tabellenführer siegte mit 6:0 und unterstrich seine diesjährigen Ambitionen auf das Erreichen der Finalrunde. Henning Höseler, Marc Thiele, Tom Hölscheidt und Florian Klockenkemper, der seinem Gegner sogar eine „Brille“ verpasste, sorgten in ihren Einzeln schnell für klare Verhältnisse und siegten jeweils in zwei Sätzen. Auch die beiden Abschlussdoppel Frank Dauwe/Tim Dauwe (das Vater/Sohn-Doppel) und Henning Höseler/Florian Klockenkemper gaben in ihren Doppeln nur im zweiten Satz ein Spiel ab und so stand am Ende ein klarer 6:0-Erfolg in den Büchern. Am kommenden Samstag geht es schon weiter. Dann steht das Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Merfeld auf dem Programm.
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- Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Großer Jubel: SG Horstmar/Leer steigt auf
Die Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer haben es geschafft! Sie spielen in der nächsten Saison erstmals in der Landesliga. Sie selbst mussten dafür am Wochenende nicht aktiv werden. Weil die U 21 des 1. FC Köln sich am Samstag in der Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga gegen Holstein Kiel durchsetzte (4:0, 0:0), wurde das für Sonntag in Leer angesetzte Endspiel in der Relegation der Bezirksliga-Vizemeister gegen Germania Salchendorf bedeutungslos. Beide Teams steigen in die Landesliga auf.
Die Mannschaft feiert gerade den Aufstieg im Rahmen der Mannschaftsfahrt auf Mallorca, die am Sonntagmorgen endet. Hätte die SG gegen Salchendorf antreten müssen, wäre das Team vom Sportplatz direkt zur Partie nach Leer gefahren.
"Natürlich wäre es schöner gewesen, auf dem Platz zu aufzusteigen. Aber auch so ist das absolut geil. Wir haben zwei Jahre dafür gearbeitet, dass dieser Traum wahr wird. Die Basis war die mannschaftliche Geschlossenheit", jubelte der zuhause gebliebene Trainer Sascha Kölking aus der Distanz seinem Team zu.
"Das ist der Wahnsinn. Die Mädels haben so lange darauf hingearbeitet und jetzt ihr Ziel erreicht. Eigentlich waren wir auf ein Entscheidungsspiel eingestellt. Jetzt gucken wir mal und sprechen mit dem Team, wie wir am Sonntag am Platz feiern können. Aber wir sind immer vorbereitet", gratulierte Westfalia Leers Vorsitzender Michael Denkler der Mannschaft. Landesliga in Horstmar und Leer, das sei schon eine tolle Geschichte. Darauf freue man sich, so Denkler.
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- Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
SG Horstmar/Leer könnte auf "Malle" den Aufstieg feiern
Beim Fußball werden bisweilen die schönsten Geschichten geschrieben. Noch nie gegeben haben dürfte es aber die Story von dem Team, das als Bezirksligist auf die Mannschaftsfahrt nach Mallorca fährt und als Landesligist wiederkommt. Die Frauen der SG Horstmar/Leer haben genau das im Sinn.
Am Sonntag um 15 Uhr im Stadion am Leerbach in Leer soll das Endspiel der Relegationsrunde der Bezirksliga-Vizemeister angepfiffen werden, in dem der letzte Landesliga-Aufsteiger ermittelt wird. Gegner der SG ist Germania Salchendorf. Dabei handelt es sich um einen Verein aus Netphen aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein. „Die sind in ihrer Staffel Zweiter geworden, haben in 24 Spielen 63 Punkte geholt – also einen mehr als wie wir in 26 Partien – und weisen ein Torverhältnis von 95:14 auf. Da könnte was auf uns zukommen“, geht SG-Trainer Sascha Kölking von einem dicken Brocken aus.
Aber nicht umsonst verwendet der Coach den Konjunktiv „könnte“, schließlich wackelt die Austragung der Partie. Die könnte überflüssig werden, wenn sich die U 21 des 1. FC Köln in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga gegen Holstein Kiel durchsetzt. Das hätte Folgen runter bis zur Landesliga. Dann nämlich würden die SG Horstmar/Leer und Germania Salchendorf automatisch hochgehen, was die Austragung der Partie am Sonntag überflüssig machen würde. Kiel gegen Köln wird am Samstag um 12 Uhr angepfiffen. Das Hinspiel haben die Geißböckinnen mit 4:0 gewonnen. "Mir fehlt ehrlich gesagt ein bisschen die Fantasie, dass sich Köln das noch nehmen lässt. Aber man weiß ja nie . . . Deshalb plane ich erstmal besser so, dass wir Sonntag spielen müssen", meint Kölking.
Lieber wäre es dem 50-Jährigen natürlich, wenn der 1. FC Köln die SG und die Germania schon zum Aufstieg schießen würde. Zumal die Vorbereitung der Fußballerinnen aus Horstmar und Leer alles andere als optimal sein dürfte. Seit Donnerstag und bis Sonntagvormittag ist das Team auf Mallorca – und zwar nicht für ein Trainingslager. Die Mannschaftsfahrt wurde Ende letzten Jahres geplant und in Anbetracht einer möglichen Teilnahme an einer Aufstiegsrunde bewusst später terminiert. Dass sich die "Play-offs" aber so lange hinziehen würden, damit hatte bei der SG niemand gerechnet.
Eine Absage der Tour stand trotzdem nie zur Debatte. "Ich bin der Letzte, der den Mädels die Mannschaftsfahrt verbieten würde. Sowas gehört einfach dazu. Ich habe nur darum gebeten, dass die Spielerinnen – sollten sie Sonntag spielen müssen – am Samstag mit ihren Ressourcen vernünftig umgehen", so Kölking, der ganz klar Stellung bezieht: "Und sollten wir gegen Salchendorf antreten müssen, dann brennt das Stadion." Der Königsweg wäre aber – das finden alle – wäre, wenn die SG Horstmar/Leer am Samstag im berühmten Bierkönig aufsteigen würde.
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Hobby Herren B gewinnt auch ihr zweites Spiel
Am vergangenen Samstag hatte die Hobby Herren B die Sportfreunde aus Graes zu Gast, die ihre beiden Begegnungen mit jeweils 6:0 für sich entscheiden konnten. Auch die Leerer gewannen ihre erste Partie mit 6:0. Spannung war also angesagt. Und genau die trat auch in drei von vier Einzeln ein. Rainer Janning musste sich im Spitzeneinzel mit 4:6 und 4:6 geschlagen geben. Patrick Brigden dagegen gewann im Match-Tiebreak äußerst knapp mit 11:9 und so stand es 1:1. Auch das Match von Berthold Rehring ging sehr knapp aus, allerdings zu Ungunsten des Leerers - 5:7, 5:7. Christoph Arning ließ in seinem Einzel beim 6:1 und 6:3 aber nichts anbrennen und so stand es 2:2. Also mussten die Doppel entscheiden. Und die liefen für die Leerer sehr gut. Sven Kirst und Christoph Arning wie auch Berthold Rehring und Jens Jöne gewannen jeweils klar in zwei Sätzen und so stand am Ende ein 4:2 und die Tabellenführung zu Buche.
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- Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Michelle Telgmann schießt die SG Horstmar/Leer ins Finale
Die Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer haben den nächsten Schritt in Richtung Landesliga-Aufstieg gemacht. Am Sonntag gewannen sie auch ihr zweites Spiel im Rahmen der Relegationsrunde. Beim TuS Belecke, dem Vizemeister der Bezirksliga-Staffel 2, setzte sich die Mannschaft von Trainer Sascha Kölking knapp, aber nicht unverdient mit 1:0 (0:0) durch.
In der ersten Hälfte ereignete sich wenig. Beiden Formationen war deutlich anzumerken, dass es um eine ganze Menge ging. Daher waren die Mannschaften primär darauf bedacht, in der Defensive keinen Fehler zu machen. Dementsprechend ging es torlos zurück in die Kabinen.
Viel unterhaltsamer gestaltete sich die zweite Hälfte, in der Michelle Telgmann die Gäste in der 53. Minute in Führung brachte. Nach einer kurz ausgeführten Ecke zog die mobile Mittelstürmerin in Richtung Sechzehner und traf mit einem Linksschuss, der nicht unhaltbar zu sein schien. In der Folge verpasste es Horstmar/Leer in mehreren Situationen, den Vorsprung auszubauen. Anke Markmann scheiterte zum Beispiel in einer Eins-gegen-eins-Situation an Beleckes Torhüterin Ayla Risse, zudem wurde das vermeintliche 2:0 von Anna-Lena Bröcking aufgrund eines vorherigen Foulspiels nicht anerkannt.
Belecke blieb so in der Partie und kam seinerseits zu Abschlüssen. Zweimal tauchte die schnelle TuS-Torjägerin Lara Richter frei vor der starken SG-Keeperin Sabrina Thiemann auf, aber verzog jeweils. Tore fielen bis zum Abpfiff von Schiedsrichter Stefan Ruhmann jedoch nicht mehr, und so qualifizierte sich die SG für das Finale der Aufstiegsrunde. Dort geht es am kommenden Sonntag und auf eigenem Platz gegen den SV Germania Salchendorf, der das zweite Halbfinale gegen GW Hausdülmen mit 2:1 gewann.
Ob das Match allerdings dann auch zur Austragung kommt, entscheidet sich am Tag zuvor. Da treten Holstein Kiel und die U 21 des 1. FC Köln zum Rückspiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga gegeneinander an. Sollten sich die Rheinländerinnen, die das Hinspiel mit 4:0 für sich entschieden, behaupten, dann steigen beide Finalisten der Bezirksliga-Relegation auf – wenn nicht, dann nur der Sieger. Die Chancen der SG Horstmar/Leer auf den erstmaligen Sprung in die Landesliga stehen also mal so richtig gut.
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Hobby Damen siegen im ersten Saisonspiel
Am vergangenen Sonntag waren nach den beiden Herrenmannschaften auch endlich die Hobby Damen am Start. Sie hatten die TF Wulfen zu Gast, die mit fast 70 km eine weite Anreise hinter sich hatten. Die ersten beiden Spiele hatten sie mit jeweils 0:4 verloren. Auch heute standen sie in den ersten beiden Doppeln schnell auf der Verliererstraße. Christine Kemmer/Bärbel Baller sowie Laura Haupt/Kirsten Müller ließen ihren Gegnerinnen jeweils nur drei Spiele und stellten schnell auf 2:0. In den beiden Abschlussdoppel stellte sich in der Doppelpaarung Christine Kemmer und Laura Haupt schnell die Dominanz der Leerer Damen heraus. Sie siegten mit 6:1 und 6:0 und so war der Sieg bereits unter Dach und Fach. Spannend machten es dagegen Kirsten Müller und Kerstin Hölscher, die aber letztlich auch mit 6:4 und 6:4 die Oberhand behielten. Somit stand am Ende ein klarer 4:0-Erfolg zu Buche.
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- Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
SG kämpft sich eine Runde weiter
Spannend und am Ende auch dramatisch ging es im Aufstiegsspiel zur Frauen-Landesliga zwischen der SG Horstmar/Leer und dem SV Herbern zu. Das entschieden die Gastgeberinnen letztlich mit 2:1 nach Verlängerung für sich.
Die erste Hälfte gehörte mehr der SG, die viel Ballbesitz hatte und defensiv sehr sicher stand. Allerdings fehlte es den Gastgeberinnen im letzten Drittel an der nötigen Genauigkeit. Viele Pässe kamen einfach nicht an. Eine Ausnahme war eine Szene in der 26. Minute, als Anke Markmann den Ball nach einem Zuspiel von Michelle Telgmann an die Latte donnerte. Bei den Gästen ging ganz viel über Spielführerin Maja Przybilla, die den Taktstock in den Händen hielt. Sie lieferte sich in der Zentrale viele Zweikämpfe mit ihrem SG-Pendant Sina Frahling.
Nach dem Wechsel änderte sich zunächst wenig. Das Heimteam war um Ballbesitz und sichere Kombinationen bemüht, Herbern versuchte es mehr mit langen Bällen. In der 65. Minute scheiterte Telgmann am Pfosten und verpasste so die mögliche Führung für Horstmar/Leer. Allerdings näherte sich der SVH mit einem Alu-Treffer von Laura Heitplatz auch einem 1:0 an (80.).
Zählbares gab es erst in der Schlussphase zu notieren: SG-Linksaußen Maike Kreimer ging über ihre Seite durch und bediente die frei stehende Markmann, die zum 1:0 vollstreckte (88.). "Eigentlich genau der passende Zeitpunkt, um für die Erlösung zu sorgen", fand Kölking. Aber der Gegner hatte noch einen Pfeil im Köcher: Ida Jaspert drang in den Strafraum ein und wurde unglücklich von Johanna Klemm gefoult. Den daraus resultierenden Elfmeter verwandelte Laura Kühnhenrich zum 1:1 und schickte das Duell damit in die Verlängerung (90. + 2).
"In der Pause haben wir uns darauf eingeschworen, noch mal alle Kräfte zu mobilisieren", stimmte Kölking seine Mannschaft auf weitere harte 30 Minuten ein. Mit einem abgefälschten Schuss aus 16 Metern, der sich als tückische Bogenlampe über SVH-Torhüterin Lara Hölscher zum 2:1 ins Netz senkte, übernahmen die Frauen aus Horstmar und Leer wieder die Führung (101.). Und weil sie in der Folge nichts mehr zuließen, buchten sie das Ticket für das Halbfinale der Relegationsrunde, in dem sie am kommenden Sonntag beim TuS Belecke antreten müssen.
"Beide Mannschaften haben heute Werbung für den Frauenfußball gemacht. Das war ein sehr intensives Match, in dem wir hinten heraus mehr zuzusetzen hatten", bilanzierte Kölking nach einem packenden Kampf vor viel Publikum. Bei den Gästen hingen im ersten Moment der Enttäuschung die Köpfe. Aber schon morgen, verspricht Malte Henrichs, der Coach des SV Herbern, "wird die Mädels trösten, dass sie so eine tolle Rückrunde gespielt haben, Vizemeister geworden sind und zum Abschluss zu einem solch tollen Fußballspiel wie heute beigetragen haben." Den Sieg der SG Horstmar/Leer bezeichnete er als nicht "völlig unverdient".
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