Die Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer sind nach der unglücklichen 1:2-Niederlage im Kreispokal-Halbfinale gegen den klassenhöheren Landesligisten Borussia Emsdetten am Sonntag in der Bezirksliga in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Beim Tabellenelften TuS St. Arnold löste das Team von Trainer Sascha Kölking dank einer deutlichen Leistungssteigerung und einer effizienteren Qualität im Abschluss seine Pflichtaufgabe souverän und fuhr einen verdienten 5:2 (1:1)-Sieg ein. Dank des Erfolges bleibt die SG Horstmar/Leer Spitzenreiter FC Oeding auf den Fersen, der sich beim 5:0 gegen Westfalia Hopsten ebenfalls keine Blöße gab.
"Wir waren schon in der ersten Halbzeit die klar spielbestimmende Mannschaft. Leider hatten wir uns mit dem Toreschießen etwas schwergetan", resümierte SG-Trainer Kölking. "Aber nach dem Seitenwechsel haben wir das Versäumte nachgeholt." Matchwinnerin war die dreifache Torschützin Anke Markmann (50./56./62.), die auch davon profitierte, dass Kölking ihr in Halbzeit zwei mit Michelle Telgmann eine zweite Spitze an die Seite stellte. Lara Kleimann (32.) und Nika Lindel (59.) erzielten die weiteren SG-Treffer. "So kann es weitergehen", sagte Kölking nach dem Sieg.
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Westfalia macht großen Schritt in Richtung Rückkehr A-Liga
Den zu erwartenden spielstarken Gegner bekam heute der Tabellenführer der B-Liga der SV Westfalia Leer mit der Oberliga-Reserve des FC Eintracht Rheine. Das Hinspiel in Leer ging mit 0:3 an die Gäste. Diese waren zur Winterpause punktgleich mit der Westfalia. In den fünf Spielen nach der Winterpause kamen allerdings nur zwei mickrige Zähler zusammen, so dass sie auf dem 4. Tabellenrang zurückfielen. Auch heute sollten es nicht mehr werden, da die Gäste alle drei Punkte beim 2:1 mit nach Hause nahmen. Der Sieg war schon ein wenig glücklich, da die Rheinenser mehr vom Spiel hatten.
Von Beginn an ließen die Rheinenser den Ball gut laufen und versuchten oft mit Steckpässen durch die Mitte zum Erfolg zu kommen. Aber auch über die trickreichen und pfeilschnellen Außen kam einige Gefahr zustande. In der 9. Spielminute kamen sie zur ersten guten Chance, die der heute überragende Keeper Michael Denkler zu Nichte machte. Nach der druckvollen ersten Viertelstunde kamen die Gäste ein wenig besser ins Spiel. Max Joormann scheiterte am guten Rheinenser Keeper Max Flüthmann (18.). Zehn Minuten später mussten die Gäste verletzungsbedingt tauschen. Vitali Neumann kam für Lennard Raus (28.). Fünf Minuten später kam der FCE zu zwei Ecken hintereinander. Den ersten Kopfball konnte Michael Denkler noch entschärfen, beim zweiten war er machtlos. Aloys Huch war der Torschütze - 1:0 (34.). Kurz vor der Halbzeit kamen die Gäste nochmals auf. Zunächst entschärfte Max Flüthmann sehenswert einen exzellent getretenen Freistoß von Max Joormann (42.). Eine Minute später war dieser aber auch machtlos, als Jonas Schulte im Strafraum der Ball vor die Füße fiel und dieser zum 1:1 ausglich (43.). Wiederum eine Minute später traf Lars Wegmann nur den Außenpfosten (44.). Eine sehr interessante erste Hälfte.
Der FCE kam auch in der 2. Hälfte besser aus der Kabine. Zunächst versuchte es Aloys Huch, doch sein Schuss ging knapp am Kasten vorbei (54.). Eine Minute später tanzte der dribbelstarke linke Schienenspieler Kubilay Yilmaz einen Leerer Abwehrspieler im Strafraum aus, seinen Schuss in die kurze Ecke lenkte Michael Denkler stark zur Ecke (55.). So ab der 60./65. Spielminute waren die Gäste näher an den Gegenspieler dran und störten sie früher. So störten sie den Spielfluss entscheidend. Ein Schuss von Josch Gerdes in der 67. Spielminute flog am rechten Torpfosten vorbei. Auch ein Schuss von Lars Wegmann zwei Minuten später fand nicht den Weg ins Tor (69.). Auf der Gegenseite wäre fast das 2:1 gefallen, als nach Flanke von der linken Seite von Kubilay Yilmat Aloys Huch in der Mitte den Ball in Richtung Tor beförderte, aber ein Leerer Abwehrspieler sein Bein gerade noch dazwischen bekam (70.). Fünf Minuten später fiel dann das Tor, aber auf der Gegenseite. Der zur Winterpause aus Burgsteinfurt gekommene Aaron Dieckmann schlenzte einen Ball schön von der linken Seite in den rechten Winkel - ein Sonntagsschuss (75.). In der letzten Viertelstunde versuchte die Heimelf nochmals alles. Zu einer nennenswerten Chance kam sie auch noch, doch wiederum rettete Michael Denkler sehenswert (82.). Nach 96 Spielminuten pfiff der gute Unparteiische Noel Bertels ab und die Gäste feierten einen sehr wichtigen Auswärtssieg bei einem sehr starken Team.
Da der Tabellenzweite Schwarz-Weiß Weiner bei der Dritten vom SuS Neuenkirchen mit 0:1 unterlag, führt die Westfalia acht Runden vor Schluss die Tabelle mit sechs Punkten Vorsprung an. Am kommenden Freitag geht es für die Westfalia weiter. Um 19:30 Uhr wird das Spiel gegen den TuS Laer 08 II angepfiffen.
Borussia Emsdetten hat das Finale im Fußball-Kreispokal der Frauen erreicht. Am Mittwochabend in der Vorschlussrunde setzte sich der Landesligist bei der klassentieferen SG Horstmar/Leer mit 2:1 (0:0) durch und trifft damit am 14. Mai (Christi Himmelfahrt) im Rahmen des erstmals gemeinsam ausgetragenen Endspieltages der Frauen und Männer in Borghorst auf Germania Hauenhorst.
"Das war ein echter Pokalkampf. Das Spiel hätte auch 2:2 ausgehen und ein Elfmeterschießen nach sich ziehen können. Kompliment an die SG Horstmar/Leer, die uns das Leben echt schwer gemacht hat", bezog Emsdettens Trainer Birger Röber nach der Partie Stellung.
Die Gäste verzeichneten in der ersten Hälfte mehr Ballbesitz, hatten aber wenig Ideen und entsprechend kaum Abschlüsse. Gefährlicher präsentierte sich der gastgebende Bezirksligist, der durch Michelle Telgmann (6./42.) und Anke Markmann (7./44.) zu guten Gelegenheiten kam.
Die erste Hälfte blieb torlos, in der zweiten ließen die Treffer nicht lange auf sich warten: Jule Uhlenbrock tankte sich auf dem linken Flügel durch und brachte den Ball hart in den Strafraum, Celina Robbe wusste mit dem scharfen Anspiel was anzufangen und erzielte das 1:0 (48.). Gleich die nächste Szene bescherte der SG den Ausgleich: Nach einem langen Pass von Innenverteidigerin Imke Kreimer bewies Michelle Telgmann mit ihrem Abschluss zum 1:1, dass sie über einen ganz besonderen Torinstinkt verfügt (49.).
Danach gestaltete sich das Duell erstmal offen. Die nächste starke Aktion kam erneut von Borussias B-Jugendlicher Robbe, die mit Tempo von außen in den Strafraum ging und eiskalt zum 2:1 versenkte (64.). "Celina ist ein großes Talent. Schön, dass sie in Emsdetten bleibt", lobte Röber die pfeilschnelle Angreiferin.
Für Horstmar/Leer war dieser Spielstand nicht zu akzeptieren. Der leichte Außenseiter intensivierte seine Offensivbemühungen, wobei viel über die linke Seite von Maike Kreimer ging. Viel Pech hatte die SG, als Emsdettens Jule Borgmann Telgmann auf der Strafraumlinie foulte, es aber keinen Elfmeter gab. Den fälligen Freistoß aus sehr guter Position schoss Franziska Blömer deutlich über die Latte (80.).
Die Gastgeberinnen marschierten weiter in Richtung Borussia-Sechzehner, doch die Hundertprozenter erspielten sie sich nicht, was am Ende dazu führte, dass die Emsdettenerinnen das Finalticket buchten und somit ihren Titel aus dem Vorjahr am Vatertag verteidigen können.
"Sehr schade. Nach so einer Leistung ausgeschieden zu sein, das tut weh. Das war ein starker Auftritt meiner Mädels. Heute sind wir traurig, aber schon morgen konzentrieren wir uns auf das, was uns am Sonntag im Punktspiel beim TuS St. Arnold erwartet", meinte SG-Coach Sascha Kölking.
In dieser Woche stand ein Wochenspieltag nach dem freien Osterwochenende an. Die Westfalia aus Leer musste gestern Abend beim Tabellenschlusslicht Sportfreunde Gellendorf II antreten, meisterten diese Aufgabe beim 8:1-Sieg sehr souverän. Die Gäste ließen ab Anpfiff keinen Zweifel daran, wer den Platz als Sieger verlassen wollte.
Bereits nach drei Minuten eröffnete Lars Wegmann den Torreigen. Ein langer Freistoß wurde zurück in die Mitte geköpft wo der Goalgetter keine Probleme hatte, den Ball per Kopf ins Tor zu befördern. Zwei weitere gute Möglichkeiten ließ Wegmann in Minute vier und fünf aber verstreichen. Josch Gerdes sorgte dann nach neun Spielminuten per Kopf für die 2:0-Führung. Lars Wegmann baute den Vorsprung in der 19. Spielminute noch aus - 0:3. Nach dem 0:4 durch Timo Hüsing per Foulelfmeter (36.) kam das Team vom Goldhügel ein wenig auf und zum ersten Torschuss (40.). Allerdings aus dem Nichts fiel der 1:4-Anschlusstreffer kurz vor dem Pausentee durch Kevin Rode (44.).
Zwei Minuten nach Wiederanpfiff lag der Ball dann aber wieder im Kasten der Gellendorfer. Lars Wegmann drückte den Ball nach Vorarbeit vom eingewechselten Vitali Neumann über die Linie - sein dritter Streich an diesem Tage (47.). Und es sollte nicht sein letzter sein. Denn 13 Minuten später sorgte er mit einem sehenswerten Schuss für das 1:6 (60.).Zwei Minuten später erhöhte Vitali Neumann auf 1:7 (62.). Die Gäste schalteten jetzt zwei Gänge zurück und kamen kurz vor Schluss noch zu einem weiteren Treffer durch Timo Selker - 1:8 (86.).
Am kommenden Sonntag ist der Gegner ein anderes Kaliber. Denn dann geht es zum FC Eintracht Rheine II, die punktgleich mit den Leerern in die Winterpause gingen, allerdings seitdem kein Spiel mehr gewonnen haben. Sie weisen inzwischen einen Rückstand von zehn Zählern auf. Unterschätzen darf man die Rheinenser aber nicht, sie zählen weiterhin zu den besten B-Liga-Teams.
PS. Erwähnenswert ist noch, dass der souveräne Unparteiische keinen gelben Karton zücken musste. Es war eine sehr faire Partie.
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Marc Brenzel (WN)
Westfalia Leer tätigt herausragenden Transfer
Über einen mehr als interessanten Wechsel informiert jetzt Michael Straube, der die Fußballer von Westfalia Leer in der nächsten Saison trainieren wird: Luca Jungfermann, aktuell spielender Co-Trainer beim Bezirksligisten Borghorster FC, läuft ab Sommer für die Elf vom Leerbach auf. Und das unabhängig davon, ob die Westfalia in die A-Liga aufsteigt oder in der B-Liga bleibt. "Das ist für uns ein herausragender Transfer", jubelt Straube.
"Als ich noch Trainer der ersten Mannschaft beim BFC war, habe ich Luca nach Borghorst geholt. Der Kontakt ist nie abgerissen, zumal wir ja immer noch zusammen zu tun haben. Ich als Trainer der U19 des BFC und er als spielender Co der Ersten. Als es absehbar wurde, dass Luca in Borghorst nicht weitermacht, habe ich ihn gefragt, ob er nicht nach Leer wechseln wollen würde", berichtet Straube. Und Jungfermann konnte. Unter anderem auch, weil der 34-Jährige in Leer schon einige Spieler kennt und weil seine Freundin Vanessa als Co-Trainerin/Betreuerin der SG Horstmar/Leer mit der Westfalia eng in Verbindung steht.
Jungfermann hatte eigentlich geplant, dass die aktuelle Saison seine letzte sein werde, doch weil die unbefriedigend laufe, habe er sich umentschieden. "So will ich nicht aufhören. Deshalb habe ich auch zugesagt, als mich Michael gefragt hat. Ich freue mich auf Westfalia Leer. 2026/27 wird dann aber meine letzte Saison", betont Luca Jungfermann, der ergänzt: „Auch aus gesundheitlichen Gründen. Ich spiele seit längerer Zeit mit einem Kreuzbandriss. Dank der Hilfe des Physios und viel Muskelmasse läuft das, aber ich kann nicht garantieren, dass ich die ganze Saison über verletzungsfrei bleibe.“
Bei der Westfalia ist Luca Jungfermann nicht für das Coaching eingeplant. "Er soll einfach mit viel Spaß bei uns Fußball spielen. Wenn er das macht, dann hilft uns das ganz viel weiter", findet Straube.
Michael Denkler, Vereinsvorsitzender und Torwart der ersten Mannschaft in Personalunion, sieht das genauso und spricht von einem super Wechsel. Denkler setzt seine Tätigkeit als Torwarttrainer fort, genau wie Jannik Arning als Co-Trainer. Wie Denkler berichtet, ist auch die Kaderplanung weit vorangeschritten. Max Joormann, Kapitän und Leistungsträger, bleibt trotz des Interesses anderer Vereine ein Rot-Weißer. Zudem steigt mit Erik Kajüter (früher Schulte) ein ausgemachter Torjäger nach längerer Pause wieder in das Training ein.
Am Mittwoch tritt die Westfalia im Rahmen einer Englischen Woche beim Tabellenletzten SF Gellendorf II an. Anstoß ist um 19 Uhr.
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Marc Brenzel (WN)
Westfalia bleibt an der Spitze
Westfalia Leers Fußballer führen auch nach dem 20. Spieltag die Tabelle der Kreisliga B an. Im Heimspiel gegen die starke Drittvertretung von SuS Neuenkirchen feierte die Elf von Trainer Stefan Schulze Schwarthoff einen 3:0 (3:0)-Sieg. Der Coach schwärmte von einer tollen Leistung in der ersten Hälfte. Timo Selker umkurvte in der 22. Minute SuS-Keeper Ole Löbbers und schob zum 1:0 ein. Dem zweiten Treffer, den Aaron Dieckmann erzielte, gingen ein langer Ball von Henning Eweler und eine schöne Ablage von Josh Gerdes voraus (39.). Das 3:0 leitete Max Joormann mit einem Freistoß auf den kurzen Pfosten ein, wo Lars Wegmann mit dem Kopf zur Stelle war (44.). Die Gäste, die sich ebenfalls Hoffnungen auf den Aufstieg machen, kamen nach dem Wiederbeginn zu einer großen Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Der fiel aber nicht, und weil die Westfalia viel richtig machte, feierte sie am Ende einen verdienten Heimsieg.
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Marc Brenzel (WN)
SG Horstmar/Leer steigert sich entscheidend
Richtig viele Tore – zehn an der Zahl – konnten beim Bezirksliga-Heimspiel der SG Horstmar/Leer gegen die SF Gellendorf bestaunt werden. Nach einem komplizierten Start wurden die Gastgeberinnen ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen mit 8:2 (3:2).
Dass mit den Gellendorfer Fußballerinnen nicht zu spaßen ist, zeigten diese in der fünften und 17. Minute, als Maya Jill Hasenclever das 1:0 beziehungsweise 2:1 erzielte. Zwischenzeitlich hatte Nika Lindel für den Tabellenzweiten im Anschluss an eine Ecke und einen Kopfball von Franziska Blömer ausgeglichen (9.).
"Weil mir mehrere Spielerinnen, die auf der Sechserposition zum Einsatz hätten kommen können, fehlten, habe ich es erstmal nur mit einer zentralen Mittelfeldspielerin probiert. Das passte nicht so gut", erläuterte Trainer Sascha Kölking, der aus diesem Grund relativ zeitnah eine Systemumstellung vornahm. Mit einem 16-Meter-Schuss sorgte Michelle Telgmann für den Ausgleich (32.). Maike Kreimer brachte die SG nach schöner Vorarbeit von Anke Markmann in der 43. Minute sogar in Führung.
"Die erste Halbzeit war irgendwie wild. In der Pause haben wir erstmal durchgeatmet und ein paar Dinge angesprochen, die es zu verbessern galt", berichtete Kölking aus der Kabine. Im zweiten Durchgang lief es aus Sicht des Tabellenzweiten wesentlich flotter. Mittelstürmerin Telgmann erhöhte auf 4:2 (63.), ehe die erneut auffällig agierende Markmann mit einem Doppelpack für die Vorentscheidung sorgte (76./78.).
"Gellendorf ist dann ein bisschen auseinandergebrochen und hat sich ein paar Fehler erlaubt, die wir eiskalt ausgenutzt haben", beschrieb Kölking den Verlauf des zweiten Abschnitts. Maike Kreimer trug sich ein zweites Mal in die Torschützenliste ein (80.), ehe sich Blömer aus der Distanz ein Herz fasste und den 8:2-Endstand markierte.
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Franz Neugebauer (+ Foto)
Mehr als ein Ort zum Spielen
Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Tennisfachschaft von Westfalia Leer konnte der Vorsitzende Daniel Pomplun zahlreiche Mitglieder im Lokal Selker begrüßen. In seinem Bericht blickte er auf ein insgesamt erfolgreiches Jahr zurück, das sowohl sportlich als auch organisatorisch positive Entwicklungen mit sich brachte. Der Mitgliederbestand beläuft sich auf 122 Personen. "Unser Tennisclub ist mehr als ein Ort zum Spielen. Er ist ein Stück Heimat für viele von uns" betonte Daniel Pomplun. Gleichzeitig bat er durch Engagement zum Wohle der Gemeinschaft beizutragen. Die Mannschaften der Fachschaft konnten beachtliche Ergebnisse erzielen. Auch der Trainingsbetrieb, insbesondere im Jugendbereich, wurde sehr gut angenommen. Die Nachwuchsarbeit spielt weiterhin eine zentrale Rolle und trägt wesentlich zur Zukunft des Vereins bei.
Die Jugendwartin Melanie Klumps informierte über verschiedene Aktionen für Kinder und Jugendliche, darunter Trainingszeiten und Schnuppertage, mit denen neue Mitglieder gewonnen werden konnten. Man sei im Mai 2025 mit Ole Haarhuis als Trainer in die Sommersaison gestartet. Es gab vier Gruppen, die dienstags und donnerstags trainiert wurden. Zudem trainieren sechs Tenniskinder samstags in der Turnhalle in Leer. Die Vereinsmitglieder Sibylle Keseberg, Daniel Pomplun, Mechthild Schnigge und Ingrid Wiggelinghoff konnten als Trainer für diese Kinder gewonnen werden. Melanie Klumps berichtete, dass es im vergangenen November ein Treffen mit den Jugendwarten aus Horstmar, Laer und Leer gab. Man plant eine vereinsübergreifende Jugendarbeit und startet mit einem "Kennenlern-Tennisturnier" in der Schöppinger Halle am 18. April mit den vier Vereinen.
Der Kassenwart Wolfgang Haag legte einen ausführlichen Finanzbericht vor. Trotz gestiegener Kosten sei es gelungen, einen soliden Haushalt zu führen. Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Führung der Finanzen, woraufhin der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Bei den anschließenden Wahlen wurde Daniel Pomplun als Vorsitzender einstimmig wiedergewählt. Neuer Sportwart ist Florian Klockenkemper. Die Aufgaben des Platzwartes übernimmt als Nachfolger von Stefan Over jetzt Burkhard Kemmer. Schriftführerin bleibt Kirsten Müller. In den Festausschuss gewählt wurde Christina Kemmer. Die Fachschaft Tennis feiert am 12. September ihr 50jähriges Bestehen. Es soll ein Fest für das gesamte Dorf werden. Traditionell durfte auch ein zünftiges Essen mit Struwen und Reibeplätzchen aus der Küche der Gastwirtschaft Selker nicht fehlen.
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Marc Brenzel (WN)
Führung verspielt: SG verabschiedet sich von der Spitze
"Maximal ärgerlich" fand Sascha Kölking die Punkteteilung im Bezirksliga-Gipfeltreffen zwischen Grün-Weiß Steinbeck und der SG Horstmar/Leer. Statt wie erhofft den Spitzenplatz zu festigen und Steinbeck auf Distanz zu halten, mussten seine Fußballerinnen beim 2:2 (0:1) nicht nur zwei der drei angepeilten Punkte in Steinbeck lassen, sondern büßten zudem die Tabellenführung ein.
Dabei lief zunächst alles für die SG Horstmar/Leer wie am Schnürchen. Das Team von Sascha Kölking war am Sonntagvormittag zu Beginn die klar bessere Mannschaft und hatte schon vor der 1:0-Führung durch Johanna Terkuhlen (43.) nicht nur mehr Ballbesitz, sondern auch mehrere glasklare Chancen. Folgerichtig fiel in der 67. Minute das 2:0 für den Tabellenführer: Anke Markmann vollendete nach glänzender Vorarbeit.
Doch statt die Partie souverän über die Bühne zu bringen, passierte in den letzten 20 Minuten das genaue Gegenteil. Ganz und gar nicht im Stil einer Spitzenmannschaft bauten die Spielerinnen der SG die Steinbeckerinnen auf, die die Einladung prompt annahmen. Zwei erfolgreiche Standards machten aus der komfortablen Führung noch ein 2:2 – sehr zum Ärger von Trainer und Mannschaft. Nach diesem 17. Spieltag hat der FC Oeding mit einem Punkt Vorsprung die Führung übernommen.