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Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Erstellt: 11. September 2026

Westfalia sichert sich die ersten drei Punkte

 

Auf die unglückliche 2:3-Heimniederlage gegen den FC SW Weiner am vergangenen Sonntag hat Westfalia Leer die passende Antwort gegeben und die 05-Reserve besiegt. Josch Gerdes köpfte am langen Pfosten stehend eine Freistoßflanke von Max Joormann zum 1:0 ein (9.). Kurz vor der Pause eroberte sich Leo Rottmann den Ball in der eigenen Hälfte und schickte Erik Kajüter auf die Reise, der gegen 05-Schlussmann Tom Wenning einen klaren Kopf behielt – 2:0 (45.+1). "Eine schmeichelhafte Führung. Emsdetten hat das Spiel gemacht. Wir haben kaum Zugriff auf deren Zentrum bekommen, aus dem Mert Karatoprak heraus immer wieder gute Pässe gespielt hat", gestand Westfalia-Coach Michael Straube ein. Nach einer unmissverständlichen Pausenansprache und taktischen Neusortierungen wurden die Hausherren besser. Dass jetzt mehr im Eins-gegen-eins verteidigt wurde, erwies sich als kluger Schachzug. Jedoch fehlte es fortan an der Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Luca Jungfermann, Kajüter und Collin Hatwig verpassten es, den Vorsprung auszubauen. So schwang bei Straube durchaus die Angst mit, dass das Spiel kippen könnte. Die war aber unbegründet.

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Geschrieben von: Franz Neugebauer (+ Fotos)
Erstellt: 10. September 2026

Ein halbes Jahrhundert Vereinstennis in Leer

 

 

Auf eine bewegte und erfolgreiche 50-jährige Geschichte kann die 130 Mitglieder zählende Fachschaft Tennis des Sportvereins Westfalia Leer zurückblicken. Seit einem halben Jahrhundert wird auf der Tennisanlage in Leer dem Tennissport nachgegangen. Das Jubiläum soll nun gebührend gefeiert werden. Dabei steht nicht nur der Rückblick auf fünf Jahrzehnte Vereinsgeschichte im Mittelpunkt. Ebenso soll der Blick nach vorn gerichtet werden.

Die Bevölkerung ist eingeladen zur Jubiläumsfeier am Samstag (12. September) ab 14 Uhr auf der Tennisanlage am Leerbach. Neben einem spannenden „BubbleBall“-Turnier und zahlreichen Attraktionen kommt auch der Tennissport nicht zu kurz. Mit Horst Drescher und Peter Büchter konnten zwei hochrangige Tennisspieler für ein Show-Match gewonnen werden. Am Abend erwarten die Gäste Musik und Tanz. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Die Geschichte der Fachschaft Tennis beginnt in der Leerer Turnhalle. Mit den ersten Tennisversuchen von Bruno Bartelt, Carl-Hans Reimann, Bernd Böller, Franz Neugebauer und Friedel Michael in der Leerer Sporthalle gründete sich am 22. Januar 1976 die Fachschaft Tennis. Die neu angebotene Sportart des Sportvereins Westfalia Leer weckte schnell das Interesse der sportbegeisterten Gemeinde Leer. Da jedoch zu Beginn des auflebenden Tennissports in Leer in der Turnhalle sowohl Feldmarkierungen als auch geeignete Netze fehlten, wurden diese schließlich nach mehreren Anträgen an die Stadt Horstmar genehmigt und angeschafft.

 

 

Von diesem Zeitpunkt an konnte ein besser aufgezogener Tennisbetrieb abgewickelt werden und die erste Clubmeisterschaft der Fachschaft Tennis wurde am 19. März 1977 veranstaltet. Als erste Clubmeister des Vereins setzten sich Susanne Reimann und Friedel Michael durch. Mit der ersten Clubmeisterschaft wuchs auch der sportliche Ehrgeiz weiter. Am 17. August 1977 wurde das erste Turnier gegen eine auswärtige Mannschaft ausgetragen. Gegner war die ebenfalls noch junge Tennisabteilung des TuS Germania Horstmar. Aus diesem Ortsderby gingen die Leerer als Sieger hervor.

Mit zunehmendem Interesse am Tennissport wurde am 23. März 1978 im Vereinslokal Horstmann erstmals eine Jahreshauptversammlung abgehalten. Bis dahin hatte Carl-Heinz Reimann die Interessen der Abteilung als Obmann vertreten. Sein Nachfolger wurde Bruno Bartelt. Auf dieser Versammlung wurde beschlossen, dass die Tennisabteilung durch die Aufnahme von Kindern erweitert werden sollte. Des Weiteren wurde der Antrag für einen Tennisplatz im Ortsteil Leer von der Stadt Horstmar im Jahr 1978 genehmigt.

 

 

Ein Meilenstein in der Tennisgeschichte war der Bau der Tennisplätze im August 1982, wobei die Hauptarbeiten von einem Fachunternehmen ausgeführt wurden und die restlichen Aufgaben in Eigenleistung erbracht wurden. Durch die Inbetriebnahme des neuen Geländes im April 1983 konnte ein starker Mitgliederanstieg festgestellt werden.

Mit zunehmendem Trainings- und Spielbetrieb wurde jedoch deutlich, dass die Tennisanlage mit zwei Plätzen zu klein ausgelegt war. Aus diesem Grund wurde bei der Stadt Horstmar ein Antrag zum Bau eines dritten Tennisplatzes eingereicht, welcher im März 1987 genehmigt wurde. Durch zahlreiche Helfer konnte die Bauabnahme des dritten Tennisplatzes schon im Mai 1987 erfolgen.

Im Februar 1989 wurde mit den ersten Arbeiten für das neue Betriebsgebäude begonnen. Dies war zwingend notwendig, da zuvor lediglich eine Baubude Unterschlupf gewährleistete, in der es keine Sanitäranlagen gab. Das Bauprojekt wurde schließlich nach anderthalbjähriger Bauzeit mittels finanzieller Unterstützung des Landes und der Stadt Horstmar vor allem durch das Engagement und die Eigenleistung der Mitglieder fertiggestellt.

 

 

Die Fachschaft Tennis hat in allen Jahren großen Wert auf die Jugendarbeit gelegt und jeweils qualifizierte Trainer verpflichtet. Das Jahr 1983 war für die Jugendabteilung ein besonderes Jahr. Die Zwillingsbrüder Hendrik und Thomas Artmann standen sich im Endspiel um die Jugendkreismeisterschaften Jahrgang 1989 gegenüber. Thomas wurde Jugendkreismeister, sein Bruder Jugendvizekreismeister.

1991 gewann Anne Gerdener die Kreismeisterschaft der Mädchen Jahrgang 1983. Im Jahre 1992 erspielten sich Anne Gerdener und Johannes Kleinehollenhorst bei einem Sichtungsturnier auf Bezirksebene den zweiten Platz. Katharina Lütkehermöller und Denis Laukötter erreichten bei den Jugendmannschaftsspielen die Endrunde auf Bezirksebene.

Vorsitzende der Fachschaft Tennis Westfalia Leer: Carl Hans Reimann von 1971 bis 1982; Josef Denkler von 1982 bis 1986; Franz Neugebauer von 1986 bis 1996; Antonius Ahlers von 1996 bis 2012; Dörthe Füchter von 2012 bis 2022; Guido Müller von 2022 bis 2024; Daniel Pomplun von 2024 bis jetzt.

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Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Erstellt: 07. September 2026

SG bezieht klare Niederlage

 

Das Derby der Fußball-Landesliga zwischen den Frauen der SG Horstmar/Leer und der SpVgg. Langenhorst/Welbergen wurde zu einer klaren Angelegenheit der Gäste. Dank eines 6:0 (4:0)-Sieges fuhren die Langenhorsterinnen nicht nur drei Punkte ein. Da am Sonntagnachmittag die Fußballerinnen des 1. FC Gievenbeck gegen Westfalia Kinderhaus nicht über ein 2:2 hinauskamen, eroberten die Langenhorsterinnen sogar die Tabellenspitze der Landesliga.

Horstmars Trainer Sascha Kölking redete nach dem Spiel nicht um den heißen Brei herum. "Langenhorsts Sieg war verdient, auch wenn er vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist", sagte der Coach. Die Gäste gingen in der 13. Minute durch Luisa Holtmann in Führung. Anschließend begegneten die Gastgeberinnen dem Favoriten jedoch auf Augenhöhe. Mit großer Leidenschaft gelang es ihnen zumindest 30 Minuten lang, das Ergebnis in Grenzen zu halten. "Da sind wir besser ins Spiel gekommen", befand Kölking.

Allerdings ließen gegen Ende der Halbzeit Kraft und Kondition nach. Es war ersichtlich, dass die Spielvereinigung, bei denen Simon Engel den erkrankten Chefcoach Mattias Thomas an der Seitenlinie vertrat, deutlich mehr Körner hatten. Diesen Vorteil spielten die Langenhorsterinnen gnadenlos aus. Sophie Twehues (39./43.) und Lara Homm (44.) trafen binnen fünf Minuten dreimal, sodass beim Halbzeitstand von 4:0 bereits die Vorentscheidung gefallen war. "Das waren schwierige Minuten für uns", räumte Kölking ein.

Nach dem Seitenwechsel verwalteten die Gäste den Vorsprung und bauten diesen durch zwei weitere Treffer von Luisa Holtmann in der 55. und 62. Minute sogar aus, sodass am Ende ein 6:0-Erfolg stand. "Langenhorst war hinsichtlich Zweikampfführung, Laufbereitschaft und Passspiel besser und fitter als wir", so Kölkings Analyse, wobei der Coach freilich darauf hinwies, dass für die SG andere Ziele als bei der Spielvereinigung im Mittelpunkt stünden. "Langenhorst hat uns als Aufsteiger gezeigt, wo es in der Landesliga langgeht. Aber das ist kein Gradmesser für uns. Wir müssen sehen, dass wir gegen andere Mannschaften unsere Punkte holen."

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Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Erstellt: 07. September 2026

Leer wird in der Nachspielzeit bestraft

 

Bitterer Nachmittag für den SV Westfalia Leer. Im Duell der beiden A-Liga-Aufsteiger musste Gastgeber Westfalia in einem kampfbetonten Spiel eine schmerzhafte 2:3 (2:2)-Niederlage gegen den FC Schwarz-Weiß Weiner hinnehmen. Das Team um Westfalias Trainer Michael Straube bleibt somit auch nach dem dritten Spieltag noch ohne Punktgewinn.
Allerdings war es ein Match, in dem Leer mehr verdient hatte. "Wir liefern gute Spiele ab, laden den Gegner jedoch durch dumme Fehler immer wieder zu Toren ein. Uns fehlt derzeit das Spielglück", haderte Michael Denkler, Vereinsvorsitzender und Mitglied des Trainerteams, mit dem Schicksal. Mehr noch.

Dem SVW fehlt derzeit nicht nur das Spielglück. Am Sonntag erweckte es vielmehr den Anschein, als hätte sich der Fußballgott komplett gegen die Heimmannschaft verschworen. 1:0 geführt, danach dezimiert durch eine Rote Karte, trotzdem das 2:0 nachgelegt, dann das 2:2 und in der Nachspielzeit sogar noch den Treffer zum 2:3 kassiert – und als ob diese Dramaturgie nicht schon ausgereicht hätte, um einen verhagelten Nachmittag abzuhaken, wurde die Partie von einer schweren Verletzung überschattet, denn in der 56. Minute zog sich Leers Julian Krawczyk fünf Minuten nach seiner Einwechslung einen Riss der Achillessehne zu. Es sind in jeder Hinsicht schwere Zeiten, die Westfalia schon in den ersten Wochen der neuen Saison durchlebt.

Dabei begann die Partie im Stadion am Leerbach verheißungsvoll für die Gastgeber. In der sechsten Minute vermochte Weiners Keeper Jan Peters nach einem Freistoß den Ball nicht festzuhalten. Josch Gerdes war zur Stelle und köpfte ein zur 1:0-Führung. Der nächste Aufreger folgte in der 25. Minute. Nach einem langen Schlag von Weiners Romano Bradara kam Jeton Kadrija an den Ball. Leers Henning Eweler wusste sich nur durch eine "Notbremse" zu helfen und sah anschließend Rot.

Leer hatte diesen Rückschlag jedoch schnell verkraftet, denn in der 31. Minute versenkte Timo Selker den Ball ins lange Eck zum 2:0. Doch es war eine trügerische Führung. "Nach dem Platzverweis hat sich das Blatt gewendet. Es war die Schlüsselszene", befand Weiners Sportleiter Bastian Roters. Das Zustandekommen des Anschlusstreffers war eine Kopie jener Szene, die wenige Minuten zuvor zum Platzverweis geführt hatte. Nach einem weiten Pass in die Spitze von Bradara und anschließender Kopfballverlängerung blieb Kadrija stabil und traf in der 36. Minute zum 1:2.

Unmittelbar vor dem Seitenwechsel folgte der Ausgleich für die Elf von Weiners Chefcoach Thomas Overesch. Nach einem Eckstoß konnte Leer die Gefahr vor dem eigenen Tor nicht bereinigen. Weiners Jan Vollenbröker war zur Stelle und stocherte das Leder zum 2:2 über die Linie.

Die zweite Halbzeit wurde hüben wie drüben intensiv geführt. Alles schien auf ein Remis hinauszulaufen – bis zur zweiten Minute der Nachspielzeit. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld von Weiners Gerrit Löcker bugsierte Romano Bradara mit dem Rücken zum gegnerischen Tor stehend die Kugel per Kopfball-Lupfer über Westfalias Keeper Maurice Telgmann hinweg zum glücklichen 3:2 in die Maschen. Für SW Weiner war es zugleich der erste Saisonsieg. "Ein Unentschieden wäre vielleicht das gerechtere Ergebnis gewesen", lautete der faire Schlusskommentar von Bastian Roters.

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Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Erstellt: 04. September 2026

SG gewinnt Elfer-Thriller gegen Hauenhorst

 

Der Fußballkreis Steinfurt bekommt in dieser Saison neue Pokalsiegerinnen. Dafür sorgte die SG Horstmar/Leer, die in der ersten Runde des Wettbewerbs 2026/27 Titelverteidiger Germania Hauenhorst besiegte. Nach packenden 90 Minuten unter Flutlicht pfiff Schiri Markus Geisler beim Stand von 2:2 ab, das anschließende Elfmeterschießen entschieden die Gastgeberinnen mit 4:2 für sich.

Der Westfalenligist aus Hauenhorst unternahm im ersten Abschnitt viel, wenngleich ihm nicht viel gelang. Rund um die Box sah es ganz ordentlich aus, aber richtig gefährlich wurde der Favorit nur selten. Dafür schaltete die Germania in der eigenen Hälfte unfreiwillig die Situation scharf. Zwei individuelle Fehler wurden teuer: Erst drückte Anke Markmann den Ball nach Pass von Maike Kreimer zum 1:0 für Horstmar/Leer über die Linie (30.), dann erhöhte Michelle Telgmann aus kurzer Distanz auf 2:0. Unmittelbar zuvor hatte Maike Kreimer den Pfosten getroffen (41.).

Die zweite Halbzeit ging an die Hauenhorsterinnen, die jetzt viel flotter und zielstrebiger auftraten. Mit dem Anschlusstreffer von Kapitänin Pauline Watta waren die Rheinenserinnen wieder so was vom im Spiel (57.). Der Landesliga-Aufsteiger aus Horstmar und Leer bekam viel Druck, verteidigte aber leidenschaftlich – und hatte in Umschaltmomenten und einmal nach einer Ecke brandgefährliche Momente. Die spielte die SG jedoch schlecht aus. Statt des möglichen Treffers zum 3:1 glich Hauenhorst aus. Watta startete eine super Einzelaktion und schloss diese mit Hilfe des Innenpfostens in der 75. Minute zum 2:2-Endstand ab.

Im Vorfeld hatte SG-Trainer Sascha Kölking davon gesprochen, auf jeden Fall vier sichere Elfmeterschützinnen und mit Sabrina Thiemann eine sehr gute Torhüterin zu haben. Das kam einem sehr guten Blick in die Kristallkugel gleich: Maike Kreimer, ihre Schwester Imke, Lara Kleimann und Anke Markmann verwandelten. Zudem hielt Thiemann den ersten und vierten Schuss der Germania von Merle Kölking und Noelle Slon. Für die Gäste verwandelten Berit Richter und Lara Schulze Niehues.

"Wir hatten in den ersten 15 Minuten Probleme, in die Partie zu kommen. Dann steigerten wir uns und nutzen unsere Chancen. In der zweiten Hälfte hat meine Mannschaft, obwohl die Beine immer schwerer geworden sind, alles auf dem Rasen gelassen, was sie hatte. Jetzt feiern wir mit ein, zwei Bierchen, aber dann bereiten wir uns auch schon auf das Punktspiel gegen die SpVgg Langenhorst/Welbergen vor", kommentierte Kölking. Das wird am Sonntag um 12.45 Uhr in Horstmar angepfiffen.

"Nach Elfmeterschießen auszuscheiden, das ist natürlich maximal bitter. Wir haben das Weiterkommen in der ersten Halbzeit liegengelassen. Da sind uns zwei individuelle Fehler unterlaufen, die zu den Gegentoren geführt haben. Nach dem Wiederbeginn haben wir ein ganz anderes Gesicht gezeigt, was aber leider nur zu zwei Toren gereicht hat. Das 2:2 nach 90 Minuten passt im Endeffekt schon. Glückwunsch an die SG Horstmar/Leer", erklärte Germania-Coach Mirco Lauvers im Nachgang.

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Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Erstellt: 28. August 2026

Westfalia unterliegt im Ortsderby

 

"Das Derby ist zurück", kündigte Stadionsprecher Klaus Küper das Nachbarschaftsduell zwischen dem TuS Germania Horstmar und Westfalia Leer an. Den Vergleich hatte es rund dreieinhalb Jahre nicht mehr gegeben. Das lockte rund 300 Zuschauer auf den Sportplatz am Borghorster Weg. Die bekamen einen knackigen Kampf zu sehen, den die gastgebende Germania am Ende mit 3:2 (1:0) für sich entschied.

"Man of the Match" war Horstmars Spielertrainer Marcel Exner, der zwei Tore erzielte und ein drittes vorbereitete. Den ersten Treffer besorgte Exner per Elfmeter, nachdem sich Westfalias Kapitän Max Joormann in einem Zweikampf mit dem Torschützen taktisch wenig geschickt angestellt hatte (23.). Schiedsrichter Felix Spielmann (SC Altenrheine) hatte einen freien Blick auf die Situation und beurteilte diese als strafstoßwürdig.

Vor und nach dem 1:0 besaßen beide Seiten ihrer Gelegenheiten, um zu Zählbarem zu kommen. Horstmars Anton Ruck, der aus der Nahdistanz das Ziel verfehlte, oder der Kopfball von Leers Josh Gerdes nach einer Ecke an den Pfosten sind da zu nennen. Unter dem Strich verliefen die ersten 45 Minuten ausgeglichen, weshalb der Pausenrückstand aus Sicht der Gäste vom Leerbach mehr als ärgerlich war.

Nach dem Wechsel ging es direkt schwungvoll weiter. Die Hausherren spielten sich in gute Abschlussmomente, auf der anderen Seite näherte sich die Westfalia mit einem Linksschuss und einem Kopfball – jeweils von Youngster Collin Hatwig – einem möglichen 1:1 an.

Als die Leerer druckvoller wurden, kassierten sie das 0:2: Exner tankte sich zentral schön durch und bediente Tim Klockgeter, der den Vorsprung verdoppelte (63.). Das narkotisierte den Aufsteiger für eine gute Viertelstunde. Und in dieser Phase fiel das 3:0, das Exner nach Pass von Ruben Kosakowwski in der 70. Minute markierte. Der TGH hätte einen durchaus einen vierten Treffer nachlegen können.

In diesem Bestreben vernachlässigte das Heimteam jedoch die Defensive. Ein schöner direkt verwandelter Freistoß von Joormann brachte die Rot-Weißen auf 1:3 heran (84.). Leers Trainer Michael Straube blies zur Aufholjagd – und seine Truppe marschierte. Nach einem langen und schlecht verteidigten Einwurf landete der Ball bei Leo Rottmann, dem der 2:3-Anschusstreffer gelang (90. + 3). Über mehr durften sich die Gäste aber nicht mehr freuen.

"Dauert das Spiel drei Minuten länger – und die haben mir auf der Uhr des Schiedsrichters gefehlt – machen wir noch das 3:3. Heute waren wir gegen den Titelanwärter Germania Horstmar – genau wie am vergangenen Sonntag gegen den Bezirksliga-Absteiger SuS Neuenkirchen II – bestimmt nicht das schlechtere Team. Ich fand uns in der zweiten Hälfte klar besser. So wie wir in den ersten beiden Saisonspielen aufgetreten sind, so macht das kein klassischer Aufsteiger", saugte Straube auch eine Menge Positives aus der Niederlage.

"Die Mannschaft hat die passende Reaktion gezeigt. Die hatte ich mir erhofft. Das 2:6 vom Sonntag in Mesum ist jetzt vergessen. Trotzdem muss ich sagen, dass wir unser Potenzial heute nicht voll ausgeschöpft haben. Aber egal. Wir haben das Derby gewonnen, und nur das zählt in diesem Moment", meinte Exner nach dem Schlusspfiff.

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Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Erstellt: 27. August 2026

Endlich wieder ein Horstmar-Derby

 

Sportlich gibt es in der Burgmannstadt nichts Interessanteres als das Fußball-Derby zwischen der Germania aus Horstmar und der Westfalia aus Leer. Am Donnerstag ist es wieder so weit, wenn es ab 19 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Borghorster Weg um drei A-Liga-Punkte und jede Menge Prestige geht.

Das letzte Mal, dass sich beide Teams in der Meisterschaft gegenüberstanden, war am 19. März 2023, als über 500 Zuschauer in Horstmar ein 1:1 sahen. Ein Ergebnis, mit dem sich Germanias Spielertrainer Marcel Exner diesmal auf keinen Fall anfreunden könnte. Alleine schon, weil die 2:6-Auftaktniederlage am Sonntag in Mesum nach unbedingter Wiedergutmachung schreit. "Das war ein echter Dämpfer. Ich hoffe, das hat die Wirkung eines Hallo-wach-Effekts. Wir wollen jedes Spiel gewinnen, und die Derbys sowieso", stellt Exner klar, dass es keine halben Sachen geben wird. Fehlen wird Mittelfeldspieler Dennis Behn, der sich in Mesum eine Zerrung zugezogen hat.

Vorverlegt wurde die eigentlich für Sonntag angesetzte Partie, weil Leers Co-Trainer Jannik Arning am Wochenende heiratet. So kann das Team ohne Rücksicht auf fußballerische Verpflichtungen mitfeiern. Allerdings gibt es im Westfalia-Kader einen weiteren Bräutigam: Stürmer Erik Kajüter. Der fährt ausgerechnet am heutigen Donnerstag in den Hafen der Ehe ein, weshalb er und auch sein Bruder Jonas Schulte beim Derby in Horstmar nicht dabei sein können.

Trotzdem macht Trainer Michael Straube eine Kampfansage: "Wir fahren nach Horstmar, um drei Punkte zu holen. Zwar fehlen uns mit Erik und Jonas wichtige Leute, aber dafür wird uns gefühlt fast ganz Leer vom Rand aus unterstützen. Wer also mal für sich alleine in der Gaststätte Selker ein Bierchen trinken möchte, der hat dazu heute die Gelegenheit. Ruhiger als heute Abend wird es in Leer nicht", traut sich Straube auch Gastro-Tipps zu.

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Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Erstellt: 24. August 2026

Westfalia verliert Auftaktspiel

 

Das Duell zwischen dem B-Liga-Aufsteiger und dem Bezirksliga-Absteiger entschieden die Gäste für sich. "In der ersten Halbzeit mussten wir uns noch ein bisschen an das höhere Tempo in der A-Liga gewöhnen. Unser Auftritt gestaltete sich da ein wenig zu wild, das 1:1 zur Pause war deshalb ein wenig schmeichelhaft", analysierte Westfalia-Trainer Michael Straube. Ahmedzilia Gholamy markierte das 1:0 für SuS (28.), Max Joormann egalisierte per Handelfmeter (41.).

Jannis Kösters brachte Neuenkirchen kurz nach dem Pausentee wieder nach vorne (48.). Die Westfalia hängte sich voll rein und war laut Straube dem 2:2 zwischenzeitlich näher als der Gegner dem 3:1. Trotzdem schlugen die Gäste in Person von Nasib Osmani ein drittes Mal zu (87.). In der Nachspielzeit feuerte der mittlerweile nach vorne beorderte Innenverteidiger Henning Eweler einen gefährlichen Schuss ab, der vom Rücken Lars Wegmanns abgefälscht seinen Weg ins Tor fand - 2:3. Der Treffer kam aus Sicht der Leerer dann aber leider zu spät.

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Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Erstellt: 24. August 2026

Starker Start der SG Horstmar/Leer ins neue Abenteuerland

 

Eine Premiere feierten am Sonntag die Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer. Bei Borussia Münster bestritten sie ihr erstes Punktspiel in der Landesliga – und das gestalteten sie erfolgreich: Maike Kreimer erzielte beim 1:0-Sieg das goldene Tor.

"Für uns als Mannschaft ist die Landesliga ein neues, sportliches Abenteuer. Ich habe den Mädels vorher in der Kabine gesagt, dass sie absolut nichts zu verlieren hätten und das Spiel genießen sollten", berichtete Trainer Sascha Kölking. In der ersten Hälfte neutralisierten sich beide Teams weitgehend. Viel ereignete sich im Mittelfeld, defensiv agierten beide Seiten sauber und konzentriert. Kölking hob dabei die Leistung seiner beiden Außenverteidigerinnen Hannah Herdt und Laura Zumbusch hervor. "Vor der Pause hatte Münster optisch ein paar Vorteile. Danach sind wir offensiv stärker geworden", resümierte Kölking.

Er brachte zu Beginn des zweiten Abschnitts mit Anke Markmann eine schnelle Stürmerin, die das Tempo über außen erhöhen sollte. Der Plan ging auf, denn mit Markmann rechts und Maike Kreimer links agierten die Gäste fortan mit einer flinken Flügelzange. Kreimer war es in der 70. Minute dann auch, die nach einem schönen Angriff über rechts passend in den Borussia-Strafraum einlief und den entscheidenden Treffer erzielte. Neuzugang Lenya Duesmann-Artmann hatte das 2:0 auf dem Fuß, doch ihr Abschluss war etwas zu unkonzentriert. Das fiel nicht ins Gewicht, denn die SG Horstmar/Leer gab ihrem Gegner so gut wie keine Möglichkeiten, zu Toren zu kommen. "So darf es gerne weitergehen", freute sich Kölking.

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Geschrieben von: Franz Neugebauer (+ Foto)
Erstellt: 19. August 2026

„Westfalia undercover“ sorgt für Abenteuer

 

 

Der Sportverein Westfalia Leer führt mit 75 Kindern im Alter von acht bis 14 Jahren eine Ferienfreizeit am Jugendzeltplatz Eyller See in Kerken durch. Die Kinder werden von 21 Personen betreut. Anne Telgmann und Silvia Hatwig sorgen in der Küche für das leibliche Wohl im Ferienlager.

Die Leitung hat wie in den Jahren zuvor Dietmar Sundorf. Er erinnert sich daran, dass die Freizeit seit 1992 mit Ausnahme von drei Ausfällen jährlich unter seiner Leitung durchgeführt wurde. „Ich habe einfach Spaß mit und an den Kindern und freue mich auf die gute Zusammenarbeit mit dem gesamten Team“, gibt er als Begründung für sein Engagement an.

Bereits einen Tag vor der Abfahrt am vergangenen Samstag wurde ein Lkw der Firma Metallbau Telgmann mit dem Gepäck der Kinder und den Zelten beladen. Die Betreuer begannen direkt mit dem Aufbau der Zelte, sodass die Kinder unmittelbar nach ihrer Ankunft ihr Domizil beziehen konnten.

Die Kinder erwartet ein umfangreiches Programm. Die Tage stehen unter dem Motto „Westfalia undercover, der Fall Eyller See“. Dazu passend hat Jana Kappelhoff eine Lagerfahne genäht.

Mitglieder der CDU Leer übergaben bei der Abfahrt einen Beitrag für die Lagerkasse und spendeten Spielzeug. Der gesamte Proviant für das Ferienlager sei im Dorfladen eingekauft worden, betont Lagerleiter Dietmar Sundorf.

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