Mit einem 4:0-Heimsieg über Stella Bevergern haben die Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer die Tabellenführung in der Bezirksliga-Staffel 6 verteidigt. Dementsprechend gut war Trainer Sascha Kölking nach dem Abpfiff gelaunt: „Ich bin sehr zufrieden. Das war ein sehr leckeres Spiel.“ Obwohl der Start einigermaßen zäh war.
„Das war angesichts der langen Winterpause und der holprigen Vorbereitung vielleicht auch nicht anders zu erwarten gewesen“, so der Coach. Die SG wurde im Verlauf der ersten Hälfte immer besser und erarbeitete sich schon vor dem 1:0 gute Gelegenheiten. Den Führungstreffer erzielte Michelle Telgmann nach Vorarbeit von Maike Kreimer (37.). Kreimer erhöhte unter Mithilfe der gegnerischen Torhüterin auf 2:0 (40.), ehe Telgmann ihren Doppelpack schnürte (42.).
Der vierte Treffer ließ etwas auf sich warten – nämlich bis zur 80. Minute: Nach einer Ecke kam der Ball über die Chiara Kosakowski und Anke Markmann zu Maike Kreimer, die aus fünf Metern volley erfolgreich war. Kreimer kam in veränderter Rolle zum Einsatz. Sonst vorwiegend als Linksaußen unterwegs, agierte sie gegen Bevergern hinter den Sturmspitzen.
Defensiv ließ der Tabellenführer gar nichts anbrennen. Torhüterin Sabrina Thiemann hatte einen ganz entspannten Nachmittag. Das dürfte sich am nächsten Sonntag ändern, wenn die SG Horstmar/Leer beim Tabellendritten GW Steinbeck anzutreten hat. Das Hinspiel im September hatte Horstmar/Leer deutlich mit 5:1 für sich entschieden. Nicht mehr planen kann Kölking in dieser Saison mit Lena Füchter und Alina Oeding-Erdel, die sich beide einen Kreuzbandriss zugezogen haben.
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Marc Brenzel (WN)
Die SG Horstmar/Leer ist noch nicht am Ziel
Die Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer gehen als Tabellenführer der Bezirksliga in die verbleibenden elf Saisonspiele. Diese vielversprechende Ausgangsposition hat sich die Mannschaft verdient, findet Trainer Sascha Kölking. Er stellt seinem Team für das seit Sommer Geleistete ein prima Zwischenzeugnis aus.
Was lief gut? „Wir haben uns nach anfänglichen Schwierigkeiten immer mehr gesteigert. Die Mannschaft ist im Verlauf der Saison mehr und mehr zusammengewachsen. Und natürlich gefällt mir der Tabellenplatz. Als Spitzenreiter in die Winterpause gegangen zu sein, ist super“, findet Kölking.
Was muss verbessert werden? Obwohl die SG mit 18 Gegentreffern die beste Defensive der Liga stellt, sieht Kölking hier am ehesten Handlungsbedarf: „Wir müssen in der Verteidigung stabiler werden. In der Vorsaison war das besser.“ Dass nicht alles so wie gewünscht lief, führt der Coach auch auf den verletzungsbedingten Ausfall von Innenverteidigerin Imke Kreimer zurück. Die Stammkraft brach sich im Herbst das Wadenbein, wodurch es im defensiven Zentrum zu vielen personellen Verschiebungen kam. Die dadurch bedingte fehlende Eingespieltheit machte sich bemerkbar. „Aber das Verteidigen ist nicht nur eine Sache der Abwehrspielerinnen, das fängt für mich schon vorne an“, fordert Kölking von allen eine große Leidenschaft für das defensive Spiel. Außerdem stehen auf der To-do-Liste: mehr taktische Flexibilität und ein effektiveres Anlaufen.
Wer war die Spielerin der Hinrunde? Kölking lobt explizit die beiden Youngster Johanna Klemm (zwölf Einsätze) und Lena Menzel (neun Einsätze). Die beiden jungen Flügelspielerinnen würden einen super Eindruck machen und hätten sich klasse in das Team eingefunden. „Und dann sind da ja noch die Etablierten wie Kapitänin Sina Frahling oder Michelle Telgmann, die das ganz vorne toll macht. Maike Kreimer spielt sehr mannschaftsdienlich, Anke Markmann kämpft um jeden Ball“, weiß Kölking, was er an seiner Mannschaft alles hat.
Gibt es im Winter personelle Veränderungen? Vom Landesligisten ASC Schöppingen ist in der Winterpause Nika Lindel gewechselt. Die Offensive ist sofort spielberechtigt, Sascha Kölking wollte sie eigentlich schon im Sommer haben. Der Trainer ist davon überzeugt, dass Lindel eine Verstärkung für die Truppe ist.
Welche Ziele werden in der Rückrunde verfolgt? „Wir sind Erster, und den Platz wollen wir verteidigen. Ich will hoch, und die Mannschaft will auch hoch“, zählen für Kölking in dieser Saison nur der Gewinn der Meisterschaft und der Aufstieg in die Landesliga. „Die Vorbereitung lief etwas schleppend, aber bis zum ersten Punktspiel am 15. März gegen Stella Bevergern werden wir uns auf unsere Ziele eingeschworen haben“, betont der Trainer.
Gegen wen wurde und wird getestet? 0:3 bei der DJK Eintracht Coesfeld, 2:6 gegen GW Nottuln, 1. März gegen Teuto Riesenbeck und 8. März gegen Borussia Emsdetten II.
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Am kommenden Sonntag ist es wieder so weit...
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Franz Neugebauer (+ Foto)
Traditionelles Neujahrsturnier der Tennisfachschaft
In der Burgsteinfurter Tennishalle fand jetzt das traditionelle Neujahrsturnier der Fachschaft Tennis des Sportvereines Westfalia Leer statt. Auf insgesamt drei Plätzen wurde vier Stunden gespielt. Die stellvertretende Vorsitzende Sibylle Keseberg begrüßte die Aktiven und auch die Zuschauer. Die Spielleitung lag bei Ingrid Wiggelinghoff. Es gab durchweg gleichwertige Spielpaarungen so dass es zu spannenden Spielen kam. Jetzt bereitet sich die Fachschaft Tennis auf die Feier anlässlich ihres 50jährigen Bestehens vor.
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Westfälische Nachrichten
Kicker fegten durch die Halle
Am Wochenende fanden in der Leerer Sporthalle die ersten Fußballjugendturniere der JSG Leer/Horstmar statt. Organisiert wurden sie von der Jugendabteilung des SV Westfalia Leer.
Gestartet wurde am Samstag mit der D2-Jugend. Erst im letzten Spiel wurde das Turnier entschieden. Hier erzielte der SV Burgsteinfurt wenige Sekunden vor Spielende den Siegtreffer. Der Borghorster FC freute sich aber trotzdem über den 2. Platz. Dritter wurde die JSG Velen/Hochmoor. Es folgen JSG Schöppingen/Eggerode und JSG Horstmar/Leer.
Beim E2-Turnier am Nachmittag gewannen unangefochten die Sportfreunde Gellendorf. SV Burgsteinfurt belegte den 2. Platz. Es folgten der Borghorster FC, die JSG Leer/Horstmar und der Skiclub Nordwest Rheine.
Am Sonntagmorgen fegten zunächst die F-Junioren übers Feld. Hier gefiel vor allem die JSG Schöppingen/Eggerode und die JSG Hauenhorst/St. Arnold. Aber auch die JSG Horstmar/Leer hielt gut mit, berichten die Veranstalter in einer Pressemitteilung. Der SV Burgsteinfurt und Vorwärts Wettringen komplettierten das Teilnehmerfeld.
Der Höhepunkt waren am Sonntagnachmittag die Minikicker. Die Halle war voll besetzt mit den Familien, die die Teams aus Borghorst, Hauenhorst/St. Arnold, Laer, Neuenkirchen und aus Horstmar und Leer unermüdlich anfeuerten.
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Franz Neugebauer
Als die Leerer gegen Soldaten kickten
Beim jüngsten Tag des offenen Adventskalenders am Sportplatz erinnerte Karin Thiele daran, dass genau an diesem Tag der Sportverein 80 Jahre besteht. Anlass genug, um auf die frühere Geschichte zurückzublicken, zumal die Feiern zum 75-jährigen Bestehen wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten.
Der „Turn- und Sportverein Westfalia Leer 1945“ wurde am 9. Dezember 1945 im Lokal Fischer-Grewing von zwölf Männern gegründet. „In dieser Zusammenkunft beschließen wir, dass wir uns vereinen zu einer Gemeinschaft, die Spiel und Sport betreiben wird zur Förderung der Gesundheit aller Mitglieder und zur Hebung des Frohgefühls bei Freund und Gönner“, heißt es im Gründungsprotokoll. Der Verein wollte das zerstörte Gemeinschaftswesen und die Interaktion der Gesellschaft nach dem Krieg wiederherstellen. Bei älteren Mitgliedern sollte der Name „Westfalia“ das verloren gegangene Heimatgefühl wieder hervorrufen, bei Jugendlichen eine Verbindung zur neuen Heimat schaffen.
Die Distanzierung vom Nationalsozialismus wurde bei der Gründung des Vereins deutlich, denn sowohl religiöse als auch politische Tätigkeiten innerhalb des Vereins sind laut der Satzung verboten und werden gegebenenfalls mit sofortigem Ausschluss bestraft. Des Weiteren distanzierte sich der Verein von Diskriminierung von Mitgliedern „wegen ihrer Glaubensrichtung und wegen ihrer Rasse- und Staatszugehörigkeit“, ist in der Festschrift zu lesen, die anlässlich des 75-jährigen Bestehens federführend von Sina Frahling erstellt wurde.
Am 8. April 1945 richteten die belgischen Besatzer ihre Kommandozentrale in der Kneipe „Tante Toni“ ein. Außerdem bauten die belgischen und britischen Besatzungsmächte ihr Lager an den Fischerteichen in der Nähe des Lazaretts Loreto. Schnell wurde der Kontakt zwischen Einheimischen und ausländischen Soldaten geknüpft. Es entwickelte sich ein gutes Verhältnis zwischen Besatzern und Bürgern.
Dies führte dazu, dass die Besatzer die Fußballer zum gemeinschaftlichen Fußballspielen auf das Gelände des Lazaretts einluden. Das kam den Fußballern aus Leer entgegen, da auf dem eigenen Sportplatz kein Spielbetrieb möglich war. Dort war Schotter für die Militärfahrzeuge deponiert. Bei den Spielen an den Sonntagnachmittagen wurden die Einheimischen aus dem Ortskern mit Militärfahrzeugen zu den Fischerteichen gefahren.
Belgische und britische Soldaten waren etwa zwei Jahre in Leer stationiert. Danach wurde der ehemalige Sportplatz in Eigenleistung wiederhergerichtet und ein regelmäßiger Spielbetrieb langsam wieder aufgebaut.
Zu Gründungszeiten waren die Meinungen über das Sportwesen in Leer kontrovers, wodurch ein geregelter Trainings- sowie Spielbetrieb schwierig war. Aufgrund des fehlenden Nachwuchses löste sich die Mannschaft der ersten Stunde 1951 auf. Bis 1954 gab es lediglich eine Fußball-Jugendmannschaft in Leer.
Zu dieser Zeit mussten für die Jugendlichen Gesundheitspässe ausgestellt werden. Diese Aufgabe übernahm der im Dorf beliebte Dr. Anton Vossenberg kostenlos. Es brauchte kein Spieler zur persönlichen Untersuchung zu kommen, denn er kannte nicht nur die jungen Männer, sondern häufig die ganze Familie.
Auch materielle Engpässe erschwerten den Spielbetrieb. So wurden oft Schweineblasen als Bälle verwendet. Die Erste Mannschaft des Vereins besaß in den ersten Jahren nur einen richtigen Spielball. Auch bei den Fußballschuhen wurde improvisiert, indem unter die Springerstiefel kleine Lederstücke als Stollen genagelt wurden.
Mit der Hauptversammlung 1958 wurde sukzessiv eine Vereinsstruktur aufgebaut. Erster Vorsitzender wurde Erich Fier, damals Kämmerer der Stadt. Das führte zu mehr Solidarität und die schwierigen Anfangsjahre konnten etappenweise überwunden werden. Die Vereinsführung stellte noch im selben Jahr einen Antrag an die Gemeinde, den inzwischen provisorisch hergerichteten Sportplatz am Leerbach zu vergrößern, oder ein anderes Gelände zur Verfügung zu stellen.
Dass der Fußballbetrieb trotz der problematischen Lage des Vereins aufrechterhalten werden konnte, war erheblich der gelebten Solidarität zu verdanken. Franz Horstmann aus Ostendorf erklärte sich bereit, für ein geringes Entgelt aus der Vereinskasse den Platz für das sonntägliche Spiel bereitzumachen, denn für das Rasenmähen hatte die Gemeinde kein Geld.
Ein Novum im Jahre 1963 war, dass seitens der Gemeinde das Umziehen und Duschen der Fußballer im Keller der Marienschule (heute Astrid-Lindgren-Grundschule) gestattet wurde. Hauptlehrer Hermann Dertwinkel (von 1958 bis 1964 Westfalia-Vorsitzender) hatte dazu die Genehmigung erteilt. Zuvor hatten Waschgelegenheiten am Leerbach, im Vereinslokal Horstmann an dessen Wasserpumpe im Freien bzw. im Winter in der Waschküche oder im Saal bestanden.
1970 übernahm Bernhard Horstmann den Vorsitz von Anton Greive, wobei der Verein zu diesem Zeitpunkt 200 Mitglieder umfasste. Ein Wendepunkt war die Turnhalleneinweihung 1975/1976: Sie ermöglichte Sport vom Kleinstkinderalter bis zu den Senioren. Viele neue Mitglieder, meist Frauen und Kinder, kamen hinzu. Westfalia zählt heute 850 Mitglieder.
2001 übergab Bernhard Horstmann den Vorsitz an Ralf Hölscheidt, welcher schon einige Jahre wichtiges Mitglied im Vorstand war und Hauptverantwortlicher für die Finanzierung des Sportgebäudes war. 2004 begannen die Arbeiten für den Bau einer neuen Turnhalle, denn die 1975 errichtete Halle erfüllte nicht mehr die nötigen Standards. Hölscheidt übergab den Vorsitz 2009 an Vereinswirt Thomas Selker, der bis zu seinem Tod am 3. Januar 2021 die Geschicke des Vereins leitete. Aktueller Vorsitzender ist Michael Denkler.
Heute gehören zum Sportbetrieb zwei Fußball- und drei Tennisplätze, zwei Betriebsgebäude und eine Sporthalle.
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Marc Brenzel (WN)
Westalia Leer hat die Trainerfrage geregelt
Bei Westfalia Leer ist kurz vor dem Jahresende die Trainerfrage geklärt worden. Michael Straube übernimmt ab Sommer das Coaching beim aktuellen Tabellenführer der Kreisliga B. Darauf verständigten sich der 36-jährige Borghorster und der Vereinsvorstand um Michael Denkler und Andreas Overkamp jetzt. Der Trainer posten am Leerbach war frei geworden, da Stefan Schulze Schwarthoff erklärt hatte, nur noch bis zum Ende der laufenden Saison für diesen Job zur Verfügung zu stehen.
Kurz vor Weihnachten hatte die Sportliche Leitung des SV Westfalia Kontakt zu Straube aufgenommen, der momentan in der zweiten Saison die A-Jugend des Borghorster FC trainiert. Lange brauchte der B-Lizenz-Inhaber nicht, um seine Zusage zu geben – auch, weil es ihn wieder zurück in den Herrenbereich zieht. In seiner Trainerlaufbahn war der Familienvater bereits für die ersten Mannschaften des BFC und des SC Preußen Borghorst verantwortlich.
"Es gibt viele sehr gute Gründe, warum ich Westfalia Leer trainieren möchte. Einer ist, dass es richtig attraktiv ist. Entweder arbeite ich in der nächsten Saison bei einem A-Ligisten oder bei einem ambitionierten B-Ligisten. Beides ist sportlich interessant", so Straube. Zum anderen reizt ihn ein gewisser Perspektivwechsel. "Die Auswärtsspiele in Leer waren immer die unangenehmste Aufgabe im Verlauf der Saison. Ein kleiner Platz, ein heißes Publikum – das hat es stets schwer gemacht. Die Sache jetzt mal aus der komplett anderen Perspektive erleben zu dürfen, finde ich super spannend."
Bis Ende Januar will Michael Straube mit allen Spielern den Kaders gesprochen haben. Sein Ziel ist es, wenn möglich, alle Akteure des aktuellen Kaders zu halten und punktuell Verstärkungen von auswärts zu holen. „Ich habe da schon ein paar Ideen“, möchte der Schalke-Fan zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu viel verraten.
"Mir fällt ein großer Stein vom Herzen, dass wir so schnell einen neuen Trainer finden konnten. Das ist für einen kleineren Verein wie Westfalia Leer nicht immer einfach. Michael wird sportlich und menschlich super zu uns passen", freut sich Vorsitzender Michael Denkler auf die Zusammenarbeit. "Unser großes Ziel ist, dass wir im Sommer den Aufstieg in die A-Liga feiern können."
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Marc Brenzel (WN)
Westfalia Leer braucht einen neuen Trainer
Beim Fußball-B-Ligisten Westfalia Leer wird zur Saison 2026/27 der Trainerstuhl frei. Stefan Schulze Schwarthoff hat sich dazu entschieden, die erste Männermannschaft seines Heimatvereins nur noch bis zum Sommer zu coachen.
Auch seine Co-Trainer Jannik Arning und Steffen Jahn beenden dann ihre Tätigkeiten. "Der Verein wollte eine Entscheidung von mir, wie es weitergeht. Aber die konnte ich jetzt noch nicht geben. Deshalb habe ich mich schweren Herzens dazu entschieden, aufzuhören", erklärt Schulze Schwarthoff, der das Team in der zweiten Saison trainiert.
Schulze Schwarthoff hatte sich zuletzt Bedenkzeit erbeten, auch um die Perspektiven auszuloten. Schließlich sind einige Kicker des Kaders schon ein bisschen in die Jahre gekommen. Matthias Meis und Lennard Raus haben sich zum Aufhören entschieden. Wie sich das Team personell aufstellt, und ob genug junge Kicker nachrücken würden, war Themen, die den 42-jährigen Übungsleiter über seine Trainerzukunft am Leerbach nachdenken ließen.
Die Westfalia ist als Tabellenführer vor der punktgleichen Reserve des FC Eintracht Rheine in die Winterpause gegangen. Schwarthoff, Arning und Jahn stellen klar, dass sie in der Rückrunde alle Hebel in Bewegung setzen werden, damit Leer ab Sommer wieder in der Kreisliga A zuhause ist.
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Marc Brenzel (WN)
Sascha Kölking gibt der SG Horstmar/Leer seine Zusage
Für die Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer läuft es gerade. Als Tabellenführer der Bezirksliga-Staffel 6 sind sie in die Winterpause gegangen. Daran hat Trainer Sascha Kölking einen großen Anteil – und der wird das Team auch in der Saison 2026/27 coachen. Darauf verständigten sich jetzt die Sportliche Leitung und der Trainer.
"Wir waren uns schnell darüber einig, den eingeschlagenen Weg auch über die laufende Saison hinaus fortzusetzen", erklärte Kölking. Der 50-Jährige hatte das Team im Sommer 2024 übernommen und in seiner ersten Saison zur Vizemeisterschaft geführt. Zuvor war er für die Fußballerinnen von Turo Darfeld verantwortlich gewesen, mit denen er in die Landesliga aufstieg.
"Mir macht die Arbeit mit den Mädels unheimlich viel Spaß. Wir haben eine gute Basis gefunden, auf der wir erfolgreich arbeiten können. Die Mannschaft ist motiviert, und trotz der Größe herrscht ein super Zusammenhalt. Ich fahre jeden Tag mit einem Lächeln zum Platz. Zudem funktioniert die Zusammenarbeit mit den beiden Vereinen – Germania Horstmar und Westfalia Leer – super. Wir haben Strukturen geschaffen, die als Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft dienen. Und da möchte ich meinem Heimatverein gerne helfen, den Mädchen- und Frauenfußball weiter zu etablieren und zu stärken. Das kann vielleicht auch als Vorbild dienen und Vorbehalte aus dem Weg räumen, die beide Vereine ja immer noch trennen", führt Kölking weitere Gründe für die Fortsetzung seiner Arbeit auf.