Johanna Terkuhlen sprengt den Altenberger Beton
3:0 (1:0) gewannen die Bezirksliga-Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer ihr Match beim TuS Altenberge. Während für die Gastgeberinnen die Zeichen auf Abstieg stehen, machten die Gäste einmal mehr deutlich, dass sie in die Landesliga aufstiegen wollen.
"Es ist gerade schwierig bei uns", verwies TuS-Trainer Fabian Kumpmann auf die personell extrem angespannte Situation beim Tabellen-13., dessen Rückstand auf das rettende Ufer drei Runden vor dem Saisonende vier Punkte beträgt. Gegen die SG Horstmar/Leer standen nur zwölf Spielerinnen zur Verfügung, was zu wenig war, um für eine Überraschung zu sorgen.
Die Altenberger Frauen machten aber das Beste aus ihren Möglichkeiten. Sie bauten sich tief in der eigenen Hälfte auf, verteidigten mit viel Leidenschaft und hatten mit Angelique Herzog eine glänzend aufgelegte Torhüterin zwischen den Pfosten. Der hohe Favorit aus Horstmar und Leer nistete sich praktisch in der TuS-Hälfte ein und erarbeitete sich Chance um Chance. Anke Markmann kam mehrfach zu Abschlüssen, Maike Kreimer hatte ihre Aktionen, und Spielführerin Sina Frahling traf lediglich die Latte.
Unruhig machte das schwache Abschlussverhalten Trainer Sascha Kölking jedoch nicht. Ihm war klar: "Wir sind in jedem Spiel für mindestens ein Tor gut. Deshalb bin ich ruhig geblieben." Johanna Terkuhlen, die im zentralen Mittelfeld eine starke Leistung zeigte, sprengte den Altenberge Beton nach einer Ecke - 1:0 (42.). "Johanna ist sehr wertvoll für uns. Sie ist enorm ballsicher und ein Linksfuß. Davon habe ich nicht so viele in der Mannschaft", erklärte Kölking.
Anke Markmann verdoppelte den Vorsprung in der 53. Minute. Bis der letzte Treffer fiel, dauerte es aber noch: Erst in der Schlussphase steuerte Maike Kreimer ihr fast schon obligatorisches Tor bei. In der Tabelle liegen die SG-Fußballerinnen drei Punkte hinter Spitzenreiter 1. FC Gievenbeck, der am Wochenende spielfrei war.
