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- Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Gebrauchter Tag wird für die SG teuer
Im Duell der Landesliga-Aufsteiger hatten die Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer beim PSV Bork das Nachsehen und verloren mit 2:5 (1:1). "Uns fehlte viel, niemand hat Normalform erreicht. Das war ein gebrauchter Abend", kommentierter der enttäuschte Trainer Sascha Kölking.
Seine Elf ging in Führung, als Maike Kreimer eine Kombination mit Anke Markmann abschloss (17.). Im Anschluss an eine Ecke ließ die SG die große Chance auf das 2:0 aus. Auf der Gegenseite hatten die Gäste allerdings auch in einigen Szenen Glück. "Bork kam viel über seine schnellen Spielerinnen, die uns über die Außen überlaufen haben. Zur Pause hätten wir gut und gerne auch deutlich zurückliegen können", fand Kölking. Dem Heimteam gelang trotz vieler Chancen aber nur ein Tor, das Jule Kieslich in der Nachspielzeit des ersten Abschnitts erzielte.
"Wir hatten uns für die zweite Hälfte eine Menge vorgenommen, haben aber schon zwei Minuten nach dem Wiederbeginn das 1:2 kassiert", schluckte Kölking nach dem Treffer von Giulia Senking. Danach ging es hin und her, ehe Kieslich mit dem 3:1 (80.) und 4:1 (85.) die Vorentscheidung besorgte. Nach einem flach ausgeführten Freistoß von Michelle Telgmann verkürzte Imke Kreimer auf 2:4 (89.), ehe Nora Spahn mit dem 5:2 den Schlussstrich unter die Angelegenheit zog (90. + 4).
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- Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
SG bringt drei Punkte aus Vreden mit
Die SG Horstmar/Leer hat am Sonntag drei Punkte geholt. Bei der SpVgg Vreden gewann der Landesliga-Aufsteiger mit 2:1 (1:0) und weist nun nach sechs Spieltagen eine ausgeglichene Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen auf.
Die Niederlage vom Mittwochabend im Nachholspiel beim PSV Bork hatte für keine bleibenden Schäden bei den SG-Fußballerinnen gesorgt. Aus dem 2:5 leitete Trainer Sascha Kölking vielmehr ab, vermeintlich ballsicherere Spielerinnen ins defensive Zentrum zu beordern, um so einen ruhigeren Spielaufbau zu bekommen. In der 14. Minute gingen die Gäste in Führung. Maike Kreimer steckte den Ball durch, Anke Markmann startete und spielte ihre Qualitäten vor dem gegnerischen Tor eiskalt aus. Die erste Hälfte ging in weiten Teilen an die SG, weshalb das 1:0 zur Pause auch verdient war.
Mit Beginn des zweiten Abschnitts nahm Vreden taktische Veränderungen vor, die die Offensive belebten. Die SG brauchte eine gute Viertelstunde, um sich darauf einzustellen. Danach trat die Kölking-Elf wieder mehr in Erscheinung. Passend dazu schloss Maike Kreimer eine klasse Einzelaktion über ihren linken Flügel mit dem 2:0 ab (72.). Damit war der Sack aber noch nicht zu, denn die SpVgg gab nicht auf. In der 94. Minute verkürzte Josefa Frankemölle im Anschluss an einen Freistoß auf 1:2. Das kam einem blauen Auge gleich, und fast hätten die Gäste noch einen echten Tiefschlag einstecken müssen, als das Heimteam nur kurz danach einen Lattentreffer verzeichnete. So blieb es beim 2:1-Erfolg der SG.
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- Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Westfalia verliert beim Tabellenschlusslicht mit 1:3
Im siebten Anlauf hat es geklappt: Die SpVgg hat ihren ersten Saisonsieg unter Dach und Fach gebracht. Mit 3:1 wurde die Westfalia aus Leer geschlagen, die dadurch auf den letzten Platz abgerutscht ist. "Aktuell läuft einiges gegen uns. Eigentlich war unser Auftritt besser als es das Ergebnis vermuten lässt", zeigte sich Gäste-Trainer Michael Straube enttäuscht.
Ein zu kurzer Rückpass von Westfalia-Verteidiger Yannes Haag leitete die Führung der Hausherren ein. Zwar rettete Torwart Maurice Telgmann zunächst gegen Salim Omar, aber den zweiten Ball drückte Tom Intfeld weg - 1:0 (17.). "Die Leerer haben uns zunächst ganz schön unter Druck gesetzt, womit wir unsere Schwierigkeiten hatten. Das 1:0 war so etwas wie der Wendepunkt", wusste SpVgg-Coach Jörg Heckmann um die Bedeutung des Tores. Das gab den Schwarz-Gelben Selbstvertrauen. Eine einstudierte Eckballvariante brachte das 2:0. Bastian Holtmannspötter führte aus, Louis Vollenbröker köpfte ein (26.). Die Gäste hätten durch Erik Kajüter und Max Joormann auch zu Erfolgserlebnissen kommen können.
Zwei Minuten nach dem Wiederbeginn erhöhte Anton Averbeck auf 3:0, doch damit war die Messe noch lange nicht gelesen. Collin Hatwig verkürzte auf 1:3 (60.), was in diesem Duell die Klingen schärfte. Beide Seiten waren offensiv gefährlich. Louis Vollenbröker knallte die Kugel nach einer Ecke an die Stange, aber auch die Gäste kamen mehrfach in vielversprechende Abschlusssituationen. "Wir machen das 2:3 nicht. Wenn uns das gelungen wäre, fällt auch das 3:3. Heute sind uns leider zu viele Fehler unterlaufen", resümierte Straube. "Endlich gewonnen. Uns sind so viele Steine vom Herzen gefallen. Das konnte man vermutlich bis nach Rheine hören", war Heckmann total erleichtert.
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- Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
SG gewinnt 3:1
Das war ein echter Befreiungsschlag für die Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer. Die Kölking-Elf setzte sich im Heimspiel gegen GW Nottuln verdient mit 3:1 (2:0) durch und katapultierte sich damit auf den siebten Tabellenplatz der Landesliga.
Größere Sorgen hat die Spielgemeinschaft damit erstmal hinter sich gebracht. Wer trödelte und es etwas spät zum Sportgelände am Borghorster Weg geschafft hatte, verpasste fast schon das Wichtigste. Die Gastgeberinnen erlebten nämlich einen Blitzstart und lagen nach zwei Toren von Michelle Telgmann nämlich bereits in der Anfangsphase mit 2:0 in Führung (6./9.). Erst danach nahmen auch die Gäste aus Nottuln etwas lebhafter am Spiel teil, wurden aber nur selten wirklich gefährlich. Das galt freilich auch für die SG Horstmar/Leer, so wurden die Seiten mit einer komfortablen Halbzeitführung gewechselt.
Nach dem Kabinengang wurde es aber noch einmal richtig spannend auf dem heimischen Kunstrasenplatz. Laura Zumbusch unterlief in der 62. Minute ein Eigentor zum 1:2, so dass die Gastgeberinnen noch einmal zittern mussten. Ruhe kehrte dann erst sieben Minuten vor dem Abpfiff der regulären Spielzeit ein, als Anke Markmann auf 3:1 stellte und damit die Entscheidung herbeigeführt hatte. Bereits am kommenden Mittwoch ist die SG Horstmar/Leer erneut im Einsatz. Im Auswärtsspiel geht es um 19.30 Uhr zum PSV Bork.
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- Geschrieben von: admin
Westfalia unterliegt Fortuna Emsdetten
Mit 1:2 verlor die Westfalia aus Leer das gestrige Meisterschaftsspiel gegen Fortuna Emsdetten und rutschte in der Tabelle auf dem vorletzten Platz ab. Sollte die Mannschaft in den kommenden Partien auch so auftreten, dann wird es für den Aufsteiger extrem schwer in der A-Liga.
Die Gäste waren über die gesamten 90 Minuten die aktivere Mannschaft und zeigten die reifere Spielanlage. Mit ihrem Kombinationsspiel ließen sie die Heimelf desöfteren sehr alt aussehen. Auch die Rückwärtsbewegung stimmte bei den Hausherren überhaupt nicht. Das tat Trainer Michael Straube im Laufe der ersten Halbzeit schon lauthals kund. So war es nicht verwunderlich, dass die Gäste zu einigen sehr guten Chancen kamen. In der 14. Minute konnte Maurice Telgmann, der einen sehr arbeitsreichen Tag hatte, eine Chance im letzten Moment vereiteln. Sechs Minuten später kam Mehmet-Ugur Toylular nach einem schönen Angriff in der Mitte an den Ball, doch er kam nicht richtig hinter dem Ball und die Chance war dahin. Zwei Minuten später traf der agile Erduan Mustafaj nur den Pfosten. Auf der Gegenseite kamen die Gastgeber in Person von Luca Jungfermann zum Abschluss, doch ein Fortunen-Abwehrbein war noch dazwischen (24.). In der 32. Spielminute zeigte der gute Unparteiische Andreas König nach einem Foul von Maurice Telgmann an Erduan Mustafaj auf den Punkt. Canel Kocak scheiterte an Telgmann, doch die Fortunen schalteten in Person von Niklas Potthoff schneller und der Nachschuss war drin - 0:1 (33.). Dies war nur eine von vielen Szenen, wo die Leerer nicht so recht auf der Höhe waren. So auch in der 42. und 45. Spielminute als Telgmann mehrfach klasse reagierte und die Leerer vor einem höheren Rückstand bewahrte.
Die Halbzeitansprache muss dann deftiger ausgefallen sein, denn Trainer Michael Straube kam bereits nach einigen Minuten wieder aus der Kabine; die Mannschaft folgte ihm eine Minute später. Die Gäste hatten in Person von Erduan Mustafaj die erste Möglichkeit in der zweiten Hälfte, doch Telgmann wehrte den Schuss zur Ecke ab (53.). Eine Minute später nahm sich Max Joormann dann mal ein Herz und marschierte durch die Fortunen-Abwehr, doch bei Keeper Martin Markus Thielen war Endstation. Nach genau einer Stunde spielte Telgmann einen Fortunen den Ball in den Fuß, doch der Schuss ging neben den Kasten. Die beste Chance besaß die Heimelf in der 64. Spielminute als ein zunächst abgewehrter Eckball bei Max Joormann landete, der direkt abschloss und Thelen zu einer Glanztat zwang. Beide Trainer wie viele Zuschauer hatten den Ball schon drin gesehen. Das war für die Gäste wie ein „Hallo-wach-Effekt“, denn in den letzten 25 Minuten gaben die Gäste klar den Ton an. Doch das zweite Tor wollte einfach nicht fallen. Der eingewechselte Konstantin Baans (66.), David Schmitz (71.) und weitere Chancen in der 72. und 81. Spielminute blieben ungenutzt. Da das Toreschießen aus dem Spiel nicht klappte, halfen die Leerer in Person von Yannes Haag nach, der Fabio Bras da Costa im Strafraum zu Fall brachte (84.). Erduan Mustafaj schnappte sich den Ball und ließ Telgmann keine Abwehrmöglichkeit - 0:2 (85.). Als nach einem Einwurf die Fortunen pennten und Lars Wegmann am langen Pfosten Luca Jungfermann fand (1:2, 87.), wurde es in den Schlussminuten nochmals spannend. Doch die Gäste hatten noch das 1:3 auf dem Fuß, doch wiederum war Telgmann zur Stelle (90.).
Am kommenden Sonntag kommt es dann zum Kellerduell. Der Tabellenletzte SV Langenhorst-Welbergen trifft auf den Vorletzten Westfalia Leer. Anstoß ist um 15 Uhr im Vechtestadion (Rasenplatz). Dann sollten die Leerer anders auftreten. Vom Personal wird es Änderungen geben, da mit Jonas Schulte, Erik Kajüter und Henning Eweler drei wichtige Spieler zurückkehren.
Leer: Telgmann - Wilmer, Hüsing, Rottmann, Haag - Hatwig (63. Wegmann), Gerdes, Joormann (80. Louis), Becker - Jungfermann, Selker
Emsdetten: Thielen - Thalmann (81. Celik), Pfeifer, Thurau, Schmitz - Kritsch, Kocak (68. Kappelhoff), Hauke (55. Bras da Costa) - Mustafaj (86. Gude), Toylular (55. Baans), Potthoff
Tore: 0:1 Potthoff (33.), 0:2 Mustafaj (85./FE), 1:2 Jungfermann (87.)
Gelbe Karten: Hatwig (29.), Telgmann (32.), Gerdes (41.) - Thurau (36.), Celik (90.+2)
Schiedrichter: Andreas König (Grün-Weiß Amisia Rheine)
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- Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Diskutabler Treffer kostet SG einen Punkt
Ein böses Ende nahm aus der Sicht der Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer ihr Landesliga-Punktspiel bei RW Ahlen. Ein umstrittener Treffer in der Nachspielzeit führte zu einer 2:3-Niederlage des Aufsteigers. Die Gastgeberinnen lagen zur Pause dank eines Treffers von Hamze Acar mit 1:0 vorne. Die SG hatte aber auch was zu bieten – und am Sonntag mal wieder in Person von Maike Kreimer. Die pfeilschnelle Linksaußen sorgte zunächst für den Ausgleich (65.), dann für die Führung (72.). Ahlen egalisierte erneut durch Acar (81.), was Maike Kreimer beinahe mit ihrem dritten Tor gekontert hätte. Frei vor dem Kasten verfehlte sie jedoch das Ziel. Stattdessen schoss Acar Ahlen in der 95. Minute zum 3:2-Sieg. Laut Horstmar/Leers Co-Trainerin Vanessa Uhlenbrock gingen dem entscheidenden Tor sowohl ein falscher Einwurf als auch eine Abseitsstellung voraus. "Das ist bitter, zumal wir auf Augenhöhe gespielt haben. Jetzt heißt es, sich den Mund abzuputzen und uns auf das nächste Spiel vorzubereiten", erklärte Trainer Sascha Kölking. Das bestreitet die SG am Sonntag (20. September) gegen GW Nottuln. Anstoß ist um 12.45 Uhr in Horstmar.
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- Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Westfalia verliert beim SC Altenrheine II mit 2:5
"Altenrheine hat das gut gemacht, wir hingegen haben das nicht gut gemacht", filterte Westfalia-Trainer Michael Straube das Wesentliche aus den 90 Minuten heraus. Die Hausherren gingen die Sache schwungvoll an und kamen früh zu ersten guten Abschlussgelegenheiten. Das 1:0 markierte Timo Müller in der 20. Minute. Erik Kajüter glich auf Vorlage von Luca Jungfermann zum 1:1-Pausenstand aus (30.). Zu diesem Zeitpunkt stand Leers Kapitän und Leistungsträger Max Joormann nicht mehr auf dem Platz. Der Mittelfeldspieler musste verletzt ausgewechselt werden. "Einer von drei Leuten, die vorzeitig runter mussten", verzog Straube das Gesicht. Altenrheine ging durch Müller (48.) und Marlon Mey (56.) mit 3:1 in Führung. Die Westfalia kam nach dem 2:3 von Lars Wegmann wieder in die Reichweite eines Punktgewinns (76.), doch mit einem Doppelschlag zum 4:2 und 5:2 ließen Dustin Reiners (78.) und wieder Müller (79.) keine Aufholjagd zu.
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- Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
SG bezieht klare Niederlage
Das Derby der Fußball-Landesliga zwischen den Frauen der SG Horstmar/Leer und der SpVgg. Langenhorst/Welbergen wurde zu einer klaren Angelegenheit der Gäste. Dank eines 6:0 (4:0)-Sieges fuhren die Langenhorsterinnen nicht nur drei Punkte ein. Da am Sonntagnachmittag die Fußballerinnen des 1. FC Gievenbeck gegen Westfalia Kinderhaus nicht über ein 2:2 hinauskamen, eroberten die Langenhorsterinnen sogar die Tabellenspitze der Landesliga.
Horstmars Trainer Sascha Kölking redete nach dem Spiel nicht um den heißen Brei herum. "Langenhorsts Sieg war verdient, auch wenn er vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist", sagte der Coach. Die Gäste gingen in der 13. Minute durch Luisa Holtmann in Führung. Anschließend begegneten die Gastgeberinnen dem Favoriten jedoch auf Augenhöhe. Mit großer Leidenschaft gelang es ihnen zumindest 30 Minuten lang, das Ergebnis in Grenzen zu halten. "Da sind wir besser ins Spiel gekommen", befand Kölking.
Allerdings ließen gegen Ende der Halbzeit Kraft und Kondition nach. Es war ersichtlich, dass die Spielvereinigung, bei denen Simon Engel den erkrankten Chefcoach Mattias Thomas an der Seitenlinie vertrat, deutlich mehr Körner hatten. Diesen Vorteil spielten die Langenhorsterinnen gnadenlos aus. Sophie Twehues (39./43.) und Lara Homm (44.) trafen binnen fünf Minuten dreimal, sodass beim Halbzeitstand von 4:0 bereits die Vorentscheidung gefallen war. "Das waren schwierige Minuten für uns", räumte Kölking ein.
Nach dem Seitenwechsel verwalteten die Gäste den Vorsprung und bauten diesen durch zwei weitere Treffer von Luisa Holtmann in der 55. und 62. Minute sogar aus, sodass am Ende ein 6:0-Erfolg stand. "Langenhorst war hinsichtlich Zweikampfführung, Laufbereitschaft und Passspiel besser und fitter als wir", so Kölkings Analyse, wobei der Coach freilich darauf hinwies, dass für die SG andere Ziele als bei der Spielvereinigung im Mittelpunkt stünden. "Langenhorst hat uns als Aufsteiger gezeigt, wo es in der Landesliga langgeht. Aber das ist kein Gradmesser für uns. Wir müssen sehen, dass wir gegen andere Mannschaften unsere Punkte holen."
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- Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Leer wird in der Nachspielzeit bestraft
Bitterer Nachmittag für den SV Westfalia Leer. Im Duell der beiden A-Liga-Aufsteiger musste Gastgeber Westfalia in einem kampfbetonten Spiel eine schmerzhafte 2:3 (2:2)-Niederlage gegen den FC Schwarz-Weiß Weiner hinnehmen. Das Team um Westfalias Trainer Michael Straube bleibt somit auch nach dem dritten Spieltag noch ohne Punktgewinn.
Allerdings war es ein Match, in dem Leer mehr verdient hatte. "Wir liefern gute Spiele ab, laden den Gegner jedoch durch dumme Fehler immer wieder zu Toren ein. Uns fehlt derzeit das Spielglück", haderte Michael Denkler, Vereinsvorsitzender und Mitglied des Trainerteams, mit dem Schicksal. Mehr noch.
Dem SVW fehlt derzeit nicht nur das Spielglück. Am Sonntag erweckte es vielmehr den Anschein, als hätte sich der Fußballgott komplett gegen die Heimmannschaft verschworen. 1:0 geführt, danach dezimiert durch eine Rote Karte, trotzdem das 2:0 nachgelegt, dann das 2:2 und in der Nachspielzeit sogar noch den Treffer zum 2:3 kassiert – und als ob diese Dramaturgie nicht schon ausgereicht hätte, um einen verhagelten Nachmittag abzuhaken, wurde die Partie von einer schweren Verletzung überschattet, denn in der 56. Minute zog sich Leers Julian Krawczyk fünf Minuten nach seiner Einwechslung einen Riss der Achillessehne zu. Es sind in jeder Hinsicht schwere Zeiten, die Westfalia schon in den ersten Wochen der neuen Saison durchlebt.
Dabei begann die Partie im Stadion am Leerbach verheißungsvoll für die Gastgeber. In der sechsten Minute vermochte Weiners Keeper Jan Peters nach einem Freistoß den Ball nicht festzuhalten. Josch Gerdes war zur Stelle und köpfte ein zur 1:0-Führung. Der nächste Aufreger folgte in der 25. Minute. Nach einem langen Schlag von Weiners Romano Bradara kam Jeton Kadrija an den Ball. Leers Henning Eweler wusste sich nur durch eine "Notbremse" zu helfen und sah anschließend Rot.
Leer hatte diesen Rückschlag jedoch schnell verkraftet, denn in der 31. Minute versenkte Timo Selker den Ball ins lange Eck zum 2:0. Doch es war eine trügerische Führung. "Nach dem Platzverweis hat sich das Blatt gewendet. Es war die Schlüsselszene", befand Weiners Sportleiter Bastian Roters. Das Zustandekommen des Anschlusstreffers war eine Kopie jener Szene, die wenige Minuten zuvor zum Platzverweis geführt hatte. Nach einem weiten Pass in die Spitze von Bradara und anschließender Kopfballverlängerung blieb Kadrija stabil und traf in der 36. Minute zum 1:2.
Unmittelbar vor dem Seitenwechsel folgte der Ausgleich für die Elf von Weiners Chefcoach Thomas Overesch. Nach einem Eckstoß konnte Leer die Gefahr vor dem eigenen Tor nicht bereinigen. Weiners Jan Vollenbröker war zur Stelle und stocherte das Leder zum 2:2 über die Linie.
Die zweite Halbzeit wurde hüben wie drüben intensiv geführt. Alles schien auf ein Remis hinauszulaufen – bis zur zweiten Minute der Nachspielzeit. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld von Weiners Gerrit Löcker bugsierte Romano Bradara mit dem Rücken zum gegnerischen Tor stehend die Kugel per Kopfball-Lupfer über Westfalias Keeper Maurice Telgmann hinweg zum glücklichen 3:2 in die Maschen. Für SW Weiner war es zugleich der erste Saisonsieg. "Ein Unentschieden wäre vielleicht das gerechtere Ergebnis gewesen", lautete der faire Schlusskommentar von Bastian Roters.
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- Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Westfalia sichert sich die ersten drei Punkte
Auf die unglückliche 2:3-Heimniederlage gegen den FC SW Weiner am vergangenen Sonntag hat Westfalia Leer die passende Antwort gegeben und die 05-Reserve besiegt. Josch Gerdes köpfte am langen Pfosten stehend eine Freistoßflanke von Max Joormann zum 1:0 ein (9.). Kurz vor der Pause eroberte sich Leo Rottmann den Ball in der eigenen Hälfte und schickte Erik Kajüter auf die Reise, der gegen 05-Schlussmann Tom Wenning einen klaren Kopf behielt – 2:0 (45.+1). "Eine schmeichelhafte Führung. Emsdetten hat das Spiel gemacht. Wir haben kaum Zugriff auf deren Zentrum bekommen, aus dem Mert Karatoprak heraus immer wieder gute Pässe gespielt hat", gestand Westfalia-Coach Michael Straube ein. Nach einer unmissverständlichen Pausenansprache und taktischen Neusortierungen wurden die Hausherren besser. Dass jetzt mehr im Eins-gegen-eins verteidigt wurde, erwies sich als kluger Schachzug. Jedoch fehlte es fortan an der Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Luca Jungfermann, Kajüter und Collin Hatwig verpassten es, den Vorsprung auszubauen. So schwang bei Straube durchaus die Angst mit, dass das Spiel kippen könnte. Die war aber unbegründet.
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