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Geschrieben von: admin
Erstellt: 21. September 2026

Westfalia unterliegt Fortuna Emsdetten

 

Mit 1:2 verlor die Westfalia aus Leer das gestrige Meisterschaftsspiel gegen Fortuna Emsdetten und rutschte in der Tabelle auf dem vorletzten Platz ab. Sollte die Mannschaft in den kommenden Partien auch so auftreten, dann wird es für den Aufsteiger extrem schwer in der A-Liga.

Die Gäste waren über die gesamten 90 Minuten die aktivere Mannschaft und zeigten die reifere Spielanlage. Mit ihrem Kombinationsspiel ließen sie die Heimelf desöfteren sehr alt aussehen. Auch die Rückwärtsbewegung stimmte bei den Hausherren überhaupt nicht. Das tat Trainer Michael Straube im Laufe der ersten Halbzeit schon lauthals kund. So war es nicht verwunderlich, dass die Gäste zu einigen sehr guten Chancen kamen. In der 14. Minute konnte Maurice Telgmann, der einen sehr arbeitsreichen Tag hatte, eine Chance im letzten Moment vereiteln. Sechs Minuten später kam Mehmet-Ugur Toylular nach einem schönen Angriff in der Mitte an den Ball, doch er kam nicht richtig hinter dem Ball und die Chance war dahin. Zwei Minuten später traf der agile Erduan Mustafaj nur den Pfosten. Auf der Gegenseite kamen die Gastgeber in Person von Luca Jungfermann zum Abschluss, doch ein Fortunen-Abwehrbein war noch dazwischen (24.). In der 32. Spielminute zeigte der gute Unparteiische Andreas König nach einem Foul von Maurice Telgmann an Erduan Mustafaj auf den Punkt. Canel Kocak scheiterte an Telgmann, doch die Fortunen schalteten in Person von Niklas Potthoff schneller und der Nachschuss war drin - 0:1 (33.). Dies war nur eine von vielen Szenen, wo die Leerer nicht so recht auf der Höhe waren. So auch in der 42. und 45. Spielminute als Telgmann mehrfach klasse reagierte und die Leerer vor einem höheren Rückstand bewahrte.

Die Halbzeitansprache muss dann deftiger ausgefallen sein, denn Trainer Michael Straube kam bereits nach einigen Minuten wieder aus der Kabine; die Mannschaft folgte ihm eine Minute später. Die Gäste hatten in Person von Erduan Mustafaj die erste Möglichkeit in der zweiten Hälfte, doch Telgmann wehrte den Schuss zur Ecke ab (53.). Eine Minute später nahm sich Max Joormann dann mal ein Herz und marschierte durch die Fortunen-Abwehr, doch bei Keeper Martin Markus Thielen war Endstation. Nach genau einer Stunde spielte Telgmann einen Fortunen den Ball in den Fuß, doch der Schuss ging neben den Kasten. Die beste Chance besaß die Heimelf in der 64. Spielminute als ein zunächst abgewehrter Eckball bei Max Joormann landete, der direkt abschloss und Thelen zu einer Glanztat zwang. Beide Trainer wie viele Zuschauer hatten den Ball schon drin gesehen. Das war für die Gäste wie ein „Hallo-wach-Effekt“, denn in den letzten 25 Minuten gaben die Gäste klar den Ton an. Doch das zweite Tor wollte einfach nicht fallen. Der eingewechselte Konstantin Baans (66.), David Schmitz (71.) und weitere Chancen in der 72. und 81. Spielminute blieben ungenutzt. Da das Toreschießen aus dem Spiel nicht klappte, halfen die Leerer in Person von Yannes Haag nach, der Fabio Bras da Costa im Strafraum zu Fall brachte (84.). Erduan Mustafaj schnappte sich den Ball und ließ Telgmann keine Abwehrmöglichkeit - 0:2 (85.). Als nach einem Einwurf die Fortunen pennten und Lars Wegmann am langen Pfosten Luca Jungfermann fand (1:2, 87.), wurde es in den Schlussminuten nochmals spannend. Doch die Gäste hatten noch das 1:3 auf dem Fuß, doch wiederum war Telgmann zur Stelle (90.).

Am kommenden Sonntag kommt es dann zum Kellerduell. Der Tabellenletzte SV Langenhorst-Welbergen trifft auf den Vorletzten Westfalia Leer. Anstoß ist um 15 Uhr im Vechtestadion (Rasenplatz). Dann sollten die Leerer anders auftreten. Vom Personal wird es Änderungen geben, da mit Jonas Schulte, Erik Kajüter und Henning Eweler drei wichtige Spieler zurückkehren.

Leer: Telgmann - Wilmer, Hüsing, Rottmann, Haag - Hatwig (63. Wegmann), Gerdes, Joormann (80. Louis), Becker - Jungfermann, Selker

Emsdetten: Thielen - Thalmann (81. Celik), Pfeifer, Thurau, Schmitz - Kritsch, Kocak (68. Kappelhoff), Hauke (55. Bras da Costa) - Mustafaj (86. Gude), Toylular (55. Baans), Potthoff

Tore: 0:1 Potthoff (33.), 0:2 Mustafaj (85./FE), 1:2 Jungfermann (87.)

Gelbe Karten: Hatwig (29.), Telgmann (32.), Gerdes (41.) - Thurau (36.), Celik (90.+2)

Schiedrichter: Andreas König (Grün-Weiß Amisia Rheine)

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Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Erstellt: 14. September 2026

Diskutabler Treffer kostet SG einen Punkt

 

Ein böses Ende nahm aus der Sicht der Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer ihr Landesliga-Punktspiel bei RW Ahlen. Ein umstrittener Treffer in der Nachspielzeit führte zu einer 2:3-Niederlage des Aufsteigers. Die Gastgeberinnen lagen zur Pause dank eines Treffers von Hamze Acar mit 1:0 vorne. Die SG hatte aber auch was zu bieten – und am Sonntag mal wieder in Person von Maike Kreimer. Die pfeilschnelle Linksaußen sorgte zunächst für den Ausgleich (65.), dann für die Führung (72.). Ahlen egalisierte erneut durch Acar (81.), was Maike Kreimer beinahe mit ihrem dritten Tor gekontert hätte. Frei vor dem Kasten verfehlte sie jedoch das Ziel. Stattdessen schoss Acar Ahlen in der 95. Minute zum 3:2-Sieg. Laut Horstmar/Leers Co-Trainerin Vanessa Uhlenbrock gingen dem entscheidenden Tor sowohl ein falscher Einwurf als auch eine Abseitsstellung voraus. "Das ist bitter, zumal wir auf Augenhöhe gespielt haben. Jetzt heißt es, sich den Mund abzuputzen und uns auf das nächste Spiel vorzubereiten", erklärte Trainer Sascha Kölking. Das bestreitet die SG am Sonntag (20. September) gegen GW Nottuln. Anstoß ist um 12.45 Uhr in Horstmar.

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Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Erstellt: 14. September 2026

Westfalia verliert beim SC Altenrheine II mit 2:5

 

"Altenrheine hat das gut gemacht, wir hingegen haben das nicht gut gemacht", filterte Westfalia-Trainer Michael Straube das Wesentliche aus den 90 Minuten heraus. Die Hausherren gingen die Sache schwungvoll an und kamen früh zu ersten guten Abschlussgelegenheiten. Das 1:0 markierte Timo Müller in der 20. Minute. Erik Kajüter glich auf Vorlage von Luca Jungfermann zum 1:1-Pausenstand aus (30.). Zu diesem Zeitpunkt stand Leers Kapitän und Leistungsträger Max Joormann nicht mehr auf dem Platz. Der Mittelfeldspieler musste verletzt ausgewechselt werden. "Einer von drei Leuten, die vorzeitig runter mussten", verzog Straube das Gesicht. Altenrheine ging durch Müller (48.) und Marlon Mey (56.) mit 3:1 in Führung. Die Westfalia kam nach dem 2:3 von Lars Wegmann wieder in die Reichweite eines Punktgewinns (76.), doch mit einem Doppelschlag zum 4:2 und 5:2 ließen Dustin Reiners (78.) und wieder Müller (79.) keine Aufholjagd zu.

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Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Erstellt: 07. September 2026

SG bezieht klare Niederlage

 

Das Derby der Fußball-Landesliga zwischen den Frauen der SG Horstmar/Leer und der SpVgg. Langenhorst/Welbergen wurde zu einer klaren Angelegenheit der Gäste. Dank eines 6:0 (4:0)-Sieges fuhren die Langenhorsterinnen nicht nur drei Punkte ein. Da am Sonntagnachmittag die Fußballerinnen des 1. FC Gievenbeck gegen Westfalia Kinderhaus nicht über ein 2:2 hinauskamen, eroberten die Langenhorsterinnen sogar die Tabellenspitze der Landesliga.

Horstmars Trainer Sascha Kölking redete nach dem Spiel nicht um den heißen Brei herum. "Langenhorsts Sieg war verdient, auch wenn er vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist", sagte der Coach. Die Gäste gingen in der 13. Minute durch Luisa Holtmann in Führung. Anschließend begegneten die Gastgeberinnen dem Favoriten jedoch auf Augenhöhe. Mit großer Leidenschaft gelang es ihnen zumindest 30 Minuten lang, das Ergebnis in Grenzen zu halten. "Da sind wir besser ins Spiel gekommen", befand Kölking.

Allerdings ließen gegen Ende der Halbzeit Kraft und Kondition nach. Es war ersichtlich, dass die Spielvereinigung, bei denen Simon Engel den erkrankten Chefcoach Mattias Thomas an der Seitenlinie vertrat, deutlich mehr Körner hatten. Diesen Vorteil spielten die Langenhorsterinnen gnadenlos aus. Sophie Twehues (39./43.) und Lara Homm (44.) trafen binnen fünf Minuten dreimal, sodass beim Halbzeitstand von 4:0 bereits die Vorentscheidung gefallen war. "Das waren schwierige Minuten für uns", räumte Kölking ein.

Nach dem Seitenwechsel verwalteten die Gäste den Vorsprung und bauten diesen durch zwei weitere Treffer von Luisa Holtmann in der 55. und 62. Minute sogar aus, sodass am Ende ein 6:0-Erfolg stand. "Langenhorst war hinsichtlich Zweikampfführung, Laufbereitschaft und Passspiel besser und fitter als wir", so Kölkings Analyse, wobei der Coach freilich darauf hinwies, dass für die SG andere Ziele als bei der Spielvereinigung im Mittelpunkt stünden. "Langenhorst hat uns als Aufsteiger gezeigt, wo es in der Landesliga langgeht. Aber das ist kein Gradmesser für uns. Wir müssen sehen, dass wir gegen andere Mannschaften unsere Punkte holen."

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Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Erstellt: 07. September 2026

Leer wird in der Nachspielzeit bestraft

 

Bitterer Nachmittag für den SV Westfalia Leer. Im Duell der beiden A-Liga-Aufsteiger musste Gastgeber Westfalia in einem kampfbetonten Spiel eine schmerzhafte 2:3 (2:2)-Niederlage gegen den FC Schwarz-Weiß Weiner hinnehmen. Das Team um Westfalias Trainer Michael Straube bleibt somit auch nach dem dritten Spieltag noch ohne Punktgewinn.
Allerdings war es ein Match, in dem Leer mehr verdient hatte. "Wir liefern gute Spiele ab, laden den Gegner jedoch durch dumme Fehler immer wieder zu Toren ein. Uns fehlt derzeit das Spielglück", haderte Michael Denkler, Vereinsvorsitzender und Mitglied des Trainerteams, mit dem Schicksal. Mehr noch.

Dem SVW fehlt derzeit nicht nur das Spielglück. Am Sonntag erweckte es vielmehr den Anschein, als hätte sich der Fußballgott komplett gegen die Heimmannschaft verschworen. 1:0 geführt, danach dezimiert durch eine Rote Karte, trotzdem das 2:0 nachgelegt, dann das 2:2 und in der Nachspielzeit sogar noch den Treffer zum 2:3 kassiert – und als ob diese Dramaturgie nicht schon ausgereicht hätte, um einen verhagelten Nachmittag abzuhaken, wurde die Partie von einer schweren Verletzung überschattet, denn in der 56. Minute zog sich Leers Julian Krawczyk fünf Minuten nach seiner Einwechslung einen Riss der Achillessehne zu. Es sind in jeder Hinsicht schwere Zeiten, die Westfalia schon in den ersten Wochen der neuen Saison durchlebt.

Dabei begann die Partie im Stadion am Leerbach verheißungsvoll für die Gastgeber. In der sechsten Minute vermochte Weiners Keeper Jan Peters nach einem Freistoß den Ball nicht festzuhalten. Josch Gerdes war zur Stelle und köpfte ein zur 1:0-Führung. Der nächste Aufreger folgte in der 25. Minute. Nach einem langen Schlag von Weiners Romano Bradara kam Jeton Kadrija an den Ball. Leers Henning Eweler wusste sich nur durch eine "Notbremse" zu helfen und sah anschließend Rot.

Leer hatte diesen Rückschlag jedoch schnell verkraftet, denn in der 31. Minute versenkte Timo Selker den Ball ins lange Eck zum 2:0. Doch es war eine trügerische Führung. "Nach dem Platzverweis hat sich das Blatt gewendet. Es war die Schlüsselszene", befand Weiners Sportleiter Bastian Roters. Das Zustandekommen des Anschlusstreffers war eine Kopie jener Szene, die wenige Minuten zuvor zum Platzverweis geführt hatte. Nach einem weiten Pass in die Spitze von Bradara und anschließender Kopfballverlängerung blieb Kadrija stabil und traf in der 36. Minute zum 1:2.

Unmittelbar vor dem Seitenwechsel folgte der Ausgleich für die Elf von Weiners Chefcoach Thomas Overesch. Nach einem Eckstoß konnte Leer die Gefahr vor dem eigenen Tor nicht bereinigen. Weiners Jan Vollenbröker war zur Stelle und stocherte das Leder zum 2:2 über die Linie.

Die zweite Halbzeit wurde hüben wie drüben intensiv geführt. Alles schien auf ein Remis hinauszulaufen – bis zur zweiten Minute der Nachspielzeit. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld von Weiners Gerrit Löcker bugsierte Romano Bradara mit dem Rücken zum gegnerischen Tor stehend die Kugel per Kopfball-Lupfer über Westfalias Keeper Maurice Telgmann hinweg zum glücklichen 3:2 in die Maschen. Für SW Weiner war es zugleich der erste Saisonsieg. "Ein Unentschieden wäre vielleicht das gerechtere Ergebnis gewesen", lautete der faire Schlusskommentar von Bastian Roters.

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Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Erstellt: 11. September 2026

Westfalia sichert sich die ersten drei Punkte

 

Auf die unglückliche 2:3-Heimniederlage gegen den FC SW Weiner am vergangenen Sonntag hat Westfalia Leer die passende Antwort gegeben und die 05-Reserve besiegt. Josch Gerdes köpfte am langen Pfosten stehend eine Freistoßflanke von Max Joormann zum 1:0 ein (9.). Kurz vor der Pause eroberte sich Leo Rottmann den Ball in der eigenen Hälfte und schickte Erik Kajüter auf die Reise, der gegen 05-Schlussmann Tom Wenning einen klaren Kopf behielt – 2:0 (45.+1). "Eine schmeichelhafte Führung. Emsdetten hat das Spiel gemacht. Wir haben kaum Zugriff auf deren Zentrum bekommen, aus dem Mert Karatoprak heraus immer wieder gute Pässe gespielt hat", gestand Westfalia-Coach Michael Straube ein. Nach einer unmissverständlichen Pausenansprache und taktischen Neusortierungen wurden die Hausherren besser. Dass jetzt mehr im Eins-gegen-eins verteidigt wurde, erwies sich als kluger Schachzug. Jedoch fehlte es fortan an der Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Luca Jungfermann, Kajüter und Collin Hatwig verpassten es, den Vorsprung auszubauen. So schwang bei Straube durchaus die Angst mit, dass das Spiel kippen könnte. Die war aber unbegründet.

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Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Erstellt: 04. September 2026

SG gewinnt Elfer-Thriller gegen Hauenhorst

 

Der Fußballkreis Steinfurt bekommt in dieser Saison neue Pokalsiegerinnen. Dafür sorgte die SG Horstmar/Leer, die in der ersten Runde des Wettbewerbs 2026/27 Titelverteidiger Germania Hauenhorst besiegte. Nach packenden 90 Minuten unter Flutlicht pfiff Schiri Markus Geisler beim Stand von 2:2 ab, das anschließende Elfmeterschießen entschieden die Gastgeberinnen mit 4:2 für sich.

Der Westfalenligist aus Hauenhorst unternahm im ersten Abschnitt viel, wenngleich ihm nicht viel gelang. Rund um die Box sah es ganz ordentlich aus, aber richtig gefährlich wurde der Favorit nur selten. Dafür schaltete die Germania in der eigenen Hälfte unfreiwillig die Situation scharf. Zwei individuelle Fehler wurden teuer: Erst drückte Anke Markmann den Ball nach Pass von Maike Kreimer zum 1:0 für Horstmar/Leer über die Linie (30.), dann erhöhte Michelle Telgmann aus kurzer Distanz auf 2:0. Unmittelbar zuvor hatte Maike Kreimer den Pfosten getroffen (41.).

Die zweite Halbzeit ging an die Hauenhorsterinnen, die jetzt viel flotter und zielstrebiger auftraten. Mit dem Anschlusstreffer von Kapitänin Pauline Watta waren die Rheinenserinnen wieder so was vom im Spiel (57.). Der Landesliga-Aufsteiger aus Horstmar und Leer bekam viel Druck, verteidigte aber leidenschaftlich – und hatte in Umschaltmomenten und einmal nach einer Ecke brandgefährliche Momente. Die spielte die SG jedoch schlecht aus. Statt des möglichen Treffers zum 3:1 glich Hauenhorst aus. Watta startete eine super Einzelaktion und schloss diese mit Hilfe des Innenpfostens in der 75. Minute zum 2:2-Endstand ab.

Im Vorfeld hatte SG-Trainer Sascha Kölking davon gesprochen, auf jeden Fall vier sichere Elfmeterschützinnen und mit Sabrina Thiemann eine sehr gute Torhüterin zu haben. Das kam einem sehr guten Blick in die Kristallkugel gleich: Maike Kreimer, ihre Schwester Imke, Lara Kleimann und Anke Markmann verwandelten. Zudem hielt Thiemann den ersten und vierten Schuss der Germania von Merle Kölking und Noelle Slon. Für die Gäste verwandelten Berit Richter und Lara Schulze Niehues.

"Wir hatten in den ersten 15 Minuten Probleme, in die Partie zu kommen. Dann steigerten wir uns und nutzen unsere Chancen. In der zweiten Hälfte hat meine Mannschaft, obwohl die Beine immer schwerer geworden sind, alles auf dem Rasen gelassen, was sie hatte. Jetzt feiern wir mit ein, zwei Bierchen, aber dann bereiten wir uns auch schon auf das Punktspiel gegen die SpVgg Langenhorst/Welbergen vor", kommentierte Kölking. Das wird am Sonntag um 12.45 Uhr in Horstmar angepfiffen.

"Nach Elfmeterschießen auszuscheiden, das ist natürlich maximal bitter. Wir haben das Weiterkommen in der ersten Halbzeit liegengelassen. Da sind uns zwei individuelle Fehler unterlaufen, die zu den Gegentoren geführt haben. Nach dem Wiederbeginn haben wir ein ganz anderes Gesicht gezeigt, was aber leider nur zu zwei Toren gereicht hat. Das 2:2 nach 90 Minuten passt im Endeffekt schon. Glückwunsch an die SG Horstmar/Leer", erklärte Germania-Coach Mirco Lauvers im Nachgang.

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Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Erstellt: 28. August 2026

Westfalia unterliegt im Ortsderby

 

"Das Derby ist zurück", kündigte Stadionsprecher Klaus Küper das Nachbarschaftsduell zwischen dem TuS Germania Horstmar und Westfalia Leer an. Den Vergleich hatte es rund dreieinhalb Jahre nicht mehr gegeben. Das lockte rund 300 Zuschauer auf den Sportplatz am Borghorster Weg. Die bekamen einen knackigen Kampf zu sehen, den die gastgebende Germania am Ende mit 3:2 (1:0) für sich entschied.

"Man of the Match" war Horstmars Spielertrainer Marcel Exner, der zwei Tore erzielte und ein drittes vorbereitete. Den ersten Treffer besorgte Exner per Elfmeter, nachdem sich Westfalias Kapitän Max Joormann in einem Zweikampf mit dem Torschützen taktisch wenig geschickt angestellt hatte (23.). Schiedsrichter Felix Spielmann (SC Altenrheine) hatte einen freien Blick auf die Situation und beurteilte diese als strafstoßwürdig.

Vor und nach dem 1:0 besaßen beide Seiten ihrer Gelegenheiten, um zu Zählbarem zu kommen. Horstmars Anton Ruck, der aus der Nahdistanz das Ziel verfehlte, oder der Kopfball von Leers Josh Gerdes nach einer Ecke an den Pfosten sind da zu nennen. Unter dem Strich verliefen die ersten 45 Minuten ausgeglichen, weshalb der Pausenrückstand aus Sicht der Gäste vom Leerbach mehr als ärgerlich war.

Nach dem Wechsel ging es direkt schwungvoll weiter. Die Hausherren spielten sich in gute Abschlussmomente, auf der anderen Seite näherte sich die Westfalia mit einem Linksschuss und einem Kopfball – jeweils von Youngster Collin Hatwig – einem möglichen 1:1 an.

Als die Leerer druckvoller wurden, kassierten sie das 0:2: Exner tankte sich zentral schön durch und bediente Tim Klockgeter, der den Vorsprung verdoppelte (63.). Das narkotisierte den Aufsteiger für eine gute Viertelstunde. Und in dieser Phase fiel das 3:0, das Exner nach Pass von Ruben Kosakowwski in der 70. Minute markierte. Der TGH hätte einen durchaus einen vierten Treffer nachlegen können.

In diesem Bestreben vernachlässigte das Heimteam jedoch die Defensive. Ein schöner direkt verwandelter Freistoß von Joormann brachte die Rot-Weißen auf 1:3 heran (84.). Leers Trainer Michael Straube blies zur Aufholjagd – und seine Truppe marschierte. Nach einem langen und schlecht verteidigten Einwurf landete der Ball bei Leo Rottmann, dem der 2:3-Anschusstreffer gelang (90. + 3). Über mehr durften sich die Gäste aber nicht mehr freuen.

"Dauert das Spiel drei Minuten länger – und die haben mir auf der Uhr des Schiedsrichters gefehlt – machen wir noch das 3:3. Heute waren wir gegen den Titelanwärter Germania Horstmar – genau wie am vergangenen Sonntag gegen den Bezirksliga-Absteiger SuS Neuenkirchen II – bestimmt nicht das schlechtere Team. Ich fand uns in der zweiten Hälfte klar besser. So wie wir in den ersten beiden Saisonspielen aufgetreten sind, so macht das kein klassischer Aufsteiger", saugte Straube auch eine Menge Positives aus der Niederlage.

"Die Mannschaft hat die passende Reaktion gezeigt. Die hatte ich mir erhofft. Das 2:6 vom Sonntag in Mesum ist jetzt vergessen. Trotzdem muss ich sagen, dass wir unser Potenzial heute nicht voll ausgeschöpft haben. Aber egal. Wir haben das Derby gewonnen, und nur das zählt in diesem Moment", meinte Exner nach dem Schlusspfiff.

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Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Erstellt: 24. August 2026

Westfalia verliert Auftaktspiel

 

Das Duell zwischen dem B-Liga-Aufsteiger und dem Bezirksliga-Absteiger entschieden die Gäste für sich. "In der ersten Halbzeit mussten wir uns noch ein bisschen an das höhere Tempo in der A-Liga gewöhnen. Unser Auftritt gestaltete sich da ein wenig zu wild, das 1:1 zur Pause war deshalb ein wenig schmeichelhaft", analysierte Westfalia-Trainer Michael Straube. Ahmedzilia Gholamy markierte das 1:0 für SuS (28.), Max Joormann egalisierte per Handelfmeter (41.).

Jannis Kösters brachte Neuenkirchen kurz nach dem Pausentee wieder nach vorne (48.). Die Westfalia hängte sich voll rein und war laut Straube dem 2:2 zwischenzeitlich näher als der Gegner dem 3:1. Trotzdem schlugen die Gäste in Person von Nasib Osmani ein drittes Mal zu (87.). In der Nachspielzeit feuerte der mittlerweile nach vorne beorderte Innenverteidiger Henning Eweler einen gefährlichen Schuss ab, der vom Rücken Lars Wegmanns abgefälscht seinen Weg ins Tor fand - 2:3. Der Treffer kam aus Sicht der Leerer dann aber leider zu spät.

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Geschrieben von: Marc Brenzel (WN)
Erstellt: 24. August 2026

Starker Start der SG Horstmar/Leer ins neue Abenteuerland

 

Eine Premiere feierten am Sonntag die Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer. Bei Borussia Münster bestritten sie ihr erstes Punktspiel in der Landesliga – und das gestalteten sie erfolgreich: Maike Kreimer erzielte beim 1:0-Sieg das goldene Tor.

"Für uns als Mannschaft ist die Landesliga ein neues, sportliches Abenteuer. Ich habe den Mädels vorher in der Kabine gesagt, dass sie absolut nichts zu verlieren hätten und das Spiel genießen sollten", berichtete Trainer Sascha Kölking. In der ersten Hälfte neutralisierten sich beide Teams weitgehend. Viel ereignete sich im Mittelfeld, defensiv agierten beide Seiten sauber und konzentriert. Kölking hob dabei die Leistung seiner beiden Außenverteidigerinnen Hannah Herdt und Laura Zumbusch hervor. "Vor der Pause hatte Münster optisch ein paar Vorteile. Danach sind wir offensiv stärker geworden", resümierte Kölking.

Er brachte zu Beginn des zweiten Abschnitts mit Anke Markmann eine schnelle Stürmerin, die das Tempo über außen erhöhen sollte. Der Plan ging auf, denn mit Markmann rechts und Maike Kreimer links agierten die Gäste fortan mit einer flinken Flügelzange. Kreimer war es in der 70. Minute dann auch, die nach einem schönen Angriff über rechts passend in den Borussia-Strafraum einlief und den entscheidenden Treffer erzielte. Neuzugang Lenya Duesmann-Artmann hatte das 2:0 auf dem Fuß, doch ihr Abschluss war etwas zu unkonzentriert. Das fiel nicht ins Gewicht, denn die SG Horstmar/Leer gab ihrem Gegner so gut wie keine Möglichkeiten, zu Toren zu kommen. "So darf es gerne weitergehen", freute sich Kölking.

  • Endlich wieder ein Horstmar-Derby
  • „Westfalia undercover“ sorgt für Abenteuer
  • Westfalia unterliegt FC Epe II mit 0:5
  • SG Horstmar/Leer betritt Neuland

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